Die 3-gegen-3-Kämpfe sind das Highlight des Spiels.
Nach der eher mäßigen Game-Boy-Prügelei Dragon Ball Z: Taiketsu und dem deutlich gelungeneren Nachfolger Supersonic Warriors setzt Bandai die intrigen-gespickte Erfolgsstory auf dem DS fort. Mehr als 15 Charaktere aus Akira Toriyamas Drachenball-Universum werden im zweiten Teil aufeinander losgelassen und dabei in Ereignisse verstrickt, die im Manga eine andere Wendung nahmen.
Im Herzstück des Titels, dem Story-Modus, begleitet ihr Hauptcharaktere wie Gohan, Goku, Vegeta oder Piccolo, aber auch Nebendarsteller wie Android #18 durch mehr als 150 einzelne Matchvarianten. Die Erlebnisse der 15 Kämpfer werden von Standbildern eingefangen und mit Textboxen unterlegt, wobei es ruhig mehr Storyfenster hätte geben können. Habt ihr im Z-Kampfmodus ein Turnier gegen sieben Rivalen bestritten, wird zudem die Maximum-Spielart freigeschaltet: Hier prügelt ihr euch in drei Schwierigkeitsgraden durch 20 Levels und erspielt so neue Recken. Freie Kämpfe, ein Tutorial sowie ein Multi-Modul-Modus für zwei Spieler sind ebenfalls anwählbar.
Game-Boy-Upgrade
Die Ki-Kombomanöver werden gut in Szene gesetzt.
Technisch wäre Dragon Ball Z: Supersonic Warriors 2 - abgesehen von den polygonalen Hintergründen - auch auf dem Game Boy machbar gewesen, auch spielerisch orientiert sich der Titel eng am Vorgänger: Der Touchscreen wird lediglich genutzt, um eure Kämpfer auszuwechseln, die übrigen Tasten sind mit obligatorischen Moves wie Blocken, zwei herkömmlichen Angriffsmanövern und einer Spezialattacke belegt. Das Kampfsystem hat man zwar bereits nach wenigen Runden durchschaut und kann dann einen Großteil der Matches problemlos bestreiten - Dragon Ball Z-Fans dürften jedoch insbesondere am Story-Modus Gefallen finden.
