Diablo 4: 13 nützliche Tipps, die wir gerne früher gewusst hätten

Tipp Felix Schütz
Diablo 4: 13 nützliche Tipps, die wir gerne früher gewusst hätten
Quelle: PC Games

Was ist die Glückstrefferchance? Beute verkaufen oder zerlegen? Wann bekomme ich mein Pferd? Und wohin mit all den Edelsteinen? Unsere praktischen Tipps erleichtern euch den Einstieg in Diablo 4.

Der beliebteste aller Beuteschnetzler ist zurück - online, düster und sehr viel größer als alle seine Vorgänger. Und auch wenn das typische Gameplay erhalten bleibt, gibt's auch ein paar Punkte, in denen sich Diablo 4 kräftig weiterentwickelt hat. Das Spiel ist zwar immer noch sehr zugänglich, doch ein paar Details können in der Flut aus Monstern und Loot auch leicht untergehen. Ganz egal, ob ihr euch schon fleißig durch die Dämonenhorden klickt oder gerade erst in das Spiel einsteigen wollt: Hier gibt's eine bunte Mischung aus Einsteigertipps und kurzen, praktischen Kniffen, die euch (hoffentlich) weiterhelfen. Auf Klassenguides oder detaillierte Builds verzichten wir heir ganz bewusst. Stattdessen verraten wir euch lieber ein paar praktische Kniffe und Erfahrungen, die wir aus mehr als 150 Spielstunden mit der Vollversion mitgenommen haben. Und nein: Eine Info zum Kuhlevel werdet ihr hier nicht finden - den hat Blizzard nämlich (bislang) nicht eingebaut. Falls ihr noch mit dem Kauf hadert, legen wir euch unseren Test zu Diablo 4 mit extra langem Video-Review ans Herz. Und falls ihr euch für die Story interessiert, solltet ihr diese besondere Nebenquest auf keinen Fall verpassen.

Habt ihr euch schon ins Endgame durchgekämpft und wollt richtig Beute machen? Dann verpasst auf keinen Fall diesen Tipp: In diesem Artikel zeigen wir euch, wie ihr die prall gefüllten Mystery Kisten findet!

Verkaufen oder zerlegen?

Wenn ihr Beute loswerden wollt, könnt ihr sie entweder in Rohstoffe zerlegen oder verkaufen. Zu Beginn empfehlen wir euch, überflüssige Gegenstände einfach zu zerlegen, da diese Items nur sehr wenig Gold abwerfen. Dafür erhaltet ihr aber schon Rohstoffe, die ihr auch auf hohen Levelstufen gut gebrauchen könnt. Solltet ihr doch mal knapp bei Kasse sein, könnt ihr natürlich auch einfach mal eine große Ladung Beute verkaufen - doch grundsätzlich lohnt es sich einfach nicht, in den ersten Spielstunden besonders aufs Gold zu achten. Auch den Gang zum Händler kann man sich in den allermeisten Fällen sparen, denn seltene (gelbe) Ausrüstung ist hier bereits sehr teuer. Wer ganz normal spielt, sollte auch so mehr als genug Beute finden.

Nutzt die Respec-Funktion!

Vor Release haben viele Diablo-Fans die Sorge geäußert, die Kosten für das Respeccen - also das Umverteilen von Talentpunkten - sei viel zu hoch. Das können wir nicht bestätigen, im Gegenteil: Spätestens mit Level 40 hatten wie nie mehr einen Mangel an Gold, da blaue und gelbe Items dann bereits große Summen abwerfen. Darum: Nutzt die Respec-Funktion ausgiebig! Testet eure Klassentalente aus, versucht euch an verschiedenen Kombinationen und zögert nicht, auch mal einen Talentbaum komplett zurückzusetzen, wenn ihr Lust darauf habt oder auf einen bestimmten Build hinarbeiten möchtet - die Punkte sind blitzschnell neu verteilt, zumindest bis man das Paragonsystem (auf Level 50) freischaltet.

Mächtige Tränke

Diablo 4 (jetzt kaufen ) ist der erste Teil der Reihe, in dem sich das Blümchenpflücken wirklich lohnt. Denn mit den gesammelten Pflanzen könnt ihr beim Alchemisten neue Tränke brauen - und die haben es in sich. Jeder Trank gibt euch grundsätzlich 5 Prozent Erfahrungspunktegewinn, was eigentlich schon Grund genug sein sollte, sich regelmäßig einen Schluck zu genehmigen. Um welchen Trank es sich handelt, ist da ganz egal. Vor schweren Bosskämpfen und allerspätestens im Endgame (Weltstufe 3) bekommen Tränke nochmal einen besonderen Wert. Denn hier müsst ihr euch nicht nur durch teils knüppelharte Albtraumdungeons kämpfen, sondern bekommt es auch ab und zu mit Weltbossen zu tun. Hier kann ein Trank, der kurzzeitig die Gift- oder Kälteresistenz erhöht, die Rüstungs- und Lebenspunkte steigert oder eure Abklingzeiten verringert, enorm wertvoll sein! Darum: Tränke brauen. Es lohnt sich.

Emotes: Belegt das Gestenrad!

Die Gesten (Emotes) bringt euch das Spiel schon früh in einer kleinen Quest näher. Doch auch später werdet ihr sie immer wieder mal brauchen, zum Beispiel um bestimmte Statuen zu aktivieren oder Aufgaben zu erledigen. Manche Emotes liegen aber nicht standardmäßig auf dem Rad-Menü. Das müsst ihr euch mit einem Klick auf "Anpassen" selbst zusammenstellen, hier könnt ihr euch die noch fehlenden Emotes einfach auf freie Slots ziehen. Sollten noch Plätze übrig bleiben, könnt ihr an diesen Stellen zum Beispiel Tränke platzieren, die ihr häufiger verwendet.

Bei Spielstart ist das Emote-Rad noch nicht vollständig belegt, die Lücken müsst ihr selbst füllen. Quelle: PC Games Bei Spielstart ist das Emote-Rad noch nicht vollständig belegt, die Lücken müsst ihr selbst füllen.

Verbessern in Maßen

Wenn ihr regelmäßig Gegenstände beim Schmied in Bestandteile zerlegt, solltet ihr schon früh jede Menge günstige Rohstoffe besitzen. Diesen Kram braucht ihr, um beim Schmied (ab Level 10) die Ränge eurer Waffen und Rüstungen zu verbessern. (Halsketten und Ringe könnt ihr übrigens nach dem gleichen Verfahren beim Schmuckhändler aufwerten.) Auf niedrigen Levelstufen lohnt sich das zwar nicht wirklich, da ihr eure Ausrüstung hier noch häufig auswechselt. Andererseits sind die Kosten für die ersten Ränge ohnehin noch sehr gering. Wenn ihr also einen Gegenstand gefunden habt, den ihr noch eine Weile nutzen wollt, dann nutzt die Möglichkeit ruhig. Es muss ja nicht gleich der höchste oder zweithöchste Rang sein, denn dafür werden seltene Materialien fällig. Die solltet ihr euch lieber für höhere Levelstufen aufheben! Besonders nützliche, hochstufigere Ausrüstung werdet ihr nämlich oft für längere Zeit tragen, da es eine ganze Weile dauern kann, bis ein besseres Item für euren Build droppt. In dem Fall ist es auch absolut sinnvoll, die Ausrüstung auf höhere Ränge zu bringen. Vorsicht nur bei dem höchsten Rang, dafür werden nämlich Ressourcen fällig, die man deutlich seltener (z.B. über Weltenbosse oder Höllenfluten) bekommt.

Glückstreffer (Lucky Hit): Was ist das eigentlich?

Bestimmt seid ihr schon mal in eurem Talentbaum oder in der Beschreibung mancher Gegenstände über dieses Wort gestolpert: Glückstreffer. Doch ein Blick in den Charakterbogen verrät leider nicht, was sich dahinter verbirgt. (Und nein: Es handelt sich dabei nicht um die kritische Trefferchance, sondern um einen neuen Wert!) Glückstreffer richten per se keinen Extraschaden an. Stattdessen steht der Wert für einen "Proc", also für die Wahrscheinlichkeit, einen besonderen Glückstreffereffekt auszulösen. Welchen Effekt, das erfahrt ihr aus der Beschreibung des Items oder des Talents. Alle eure Fähigkeiten haben eine grundlegende Chance, einen Glückstreffer auszulösen - allerdings bleibt diese Info in den Standardeinstellungen verborgen. Ihr müsst zunächst in den Spieloptionen die "Erweiterten Tooltips" aktivieren, danach könnt ihr euch die Glückstrefferchance in der Beschreibung der Fähigkeit ansehen. Auf der nächsten Seite zeigen wir euch ein Beispiel für die Berechnung der Glückstrefferchance.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 07/2026 PCGH Magazin 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk