Durch das Einsammeln von Gehirnen verdient man sich Waffen-Upgrades.
Lieber mit List als mit Gewalt
Gewalt ist nicht immer der richtige Weg zum Ziel. Mit dem Tarngerät kann man sich unter den Menschen frei bewegen. Um diese Verkleidung aufrechtzuerhalten, benötigt man die nötige Konzentration, die man durch Gedankenlesen erhält. Außerdem kann man die Menschen kontrollieren und sie dazu bringen, eine kleine Tanzeinlage zu starten, um die herumstehenden Erdbewohner abzulenken.
Wenn man sich in außerirdischer Gestalt auf der Straße blicken lässt oder gar wild um sich ballert, steigt der aktuelle Fahndungslevel. Es gibt vier Stufen, die folgende Auswirkungen haben: 1. Die Bürger rennen panisch durch die Gegend. 2. Die Polizei wird alarmiert und schickt Streifenwagen. 3. Das Militär rückt mit Truppentransportern, Panzern und später sogar mit Kampfmechs an. 4. Die Anti-Alien-Truppe MJ-12 schickt Agenten, die Crypto mit Strahlenwaffen grillen wollen.
Noch größere Wummen
Während man auf der Erde umherstreift, kann man die Gehirnstämme der Menschen einsammeln. Diese entfernt man per Extraktionsfähigkeit von erlegten Gegnern oder man pflanzt dem Feind eine Analsonde ein. Dadurch gewinnt man DNS, mit der man auf dem Mutterschiff allerlei Upgrades für seine Fähigkeiten, Waffen und die Untertasse erwirbt. Beispielsweise kann man mit einer hohen Telekinese-Stufe Panzer und Truppentransporter ohne Probleme durch die Gegend schleudern. Die meisten Upgrades erhöhen allerdings Kraft sowie Munitionskapazität der Waffen und Bordgeschütze.
Technisch nicht perfekt
Leider gibt es mit der Grafik einige kleine Probleme. Zwar läuft das Spielgeschehen fast immer recht flüssig ab, allerdings tauchen Objekte wie Bäume und Häuser manchmal recht spät auf. Besonders auffällig wird der Effekt, wenn man im Ufo sitzt oder mit dem Jetpack unterwegs ist. Man durchquert die Spielwelt sehr schnell und einige Objekte tauchen zu spät auf. Die Texturen wirken teilweise etwas unscharf, wobei man diese kleinen Makel durchaus verschmerzen kann.
Dank lizenzierter Havok-Engine kann die Spielphysik überzeugen. Die Musik untermalt das Geschehen im Spiel stimmungsvoll und passt sich der aktuellen Spielsituation an. Im Großen und Ganzen macht die Technik trotz der oben erwähnte Kritikpunkte einen guten Eindruck.
