Destiny 2: Spielerzahlen erreichen neuen Tiefstwert - was läuft da in der Community
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Der Abwärtstrend bei den Spielerzahlen von Destiny 2 hört nicht mehr auf und erreicht einen neuen Steam-Tiefstwert. Zudem kehren Community und Content-Creator dem MMO-Shooter den Rücken - schafft das Spiel noch die Wende?
Destiny 2 war lange Zeit die Speerspitzen der Live-Service-Games, was Entwickler Bungie nach der Abkehr vom Halo-Franchise zu einem Höhenflug verhalf. Aber in der letzten Zeit geht es bei den Spielerzahlen von Destiny 2 steil bergab, die jetzt den niedrigsten Wert überhaupt erreichen. Da stellt sich die Frage: Droht Destiny 2 - fast 4 Jahre nach der Übernahme durch Sony - ein ähnliches Schicksal wie dem Mega-Flop Concord?
Destiny 2 im freien Fall
Auf nur 18.054 gleichzeitig aktive Spieler hat es Destiny 2 (jetzt kaufen ) durchschnittlich in den letzten 30 Tagen geschafft. Das ist ein starker Kontrast zu den im Mittel rund 165.000 Steam-Spielern zum Launch im Herbst 2019. Klar ist natürlich: Die Zahlen zur Veröffentlichung von großen Spielen bleiben in der Regel im späteren Verlauf unerreicht - aber dieser Wert liegt sogar unter dem vorherigen Tiefstwert vom Januar 2025 mit 18.542 gleichzeitigen Spielern.
Dabei sollte die jüngste Erweiterung "Am Rande des Schicksals" (The Edge of Fate) einen Neustart für den großen MMO-Looter-Shooter markieren. Stattdessen: Rund 70 Prozent Spielerschwund zum DLC-Release verglichen mit vorherigen Erweiterungen und "größtenteils negative" (bzw. sogar "äußerst negative" kürzliche) Reviews auf Steam - im Playstation-Store sehen die Bewertungen mit 2,85 von 5 Sternen wenig besser aus.
Quelle: SteamCharts
Die mittleren Destiny-2-Spielerzahlen laut SteamCharts erreichen einen neuen Tiefpunkt - geht der Abwärtstrend in Zukunft weiter?
Vertrauensverlust in der Community
Zusätzlich finden sich in Foren wie Reddit oder X Spieler-Statements wie "Ich vertraue Bungie nicht mehr". Und statt mit einem neuen Portal-System inklusive Überarbeitung des Rüstungs- und Rangsystems neue Gesichter in das Sci-Fi-Universum um die Hüter und das Licht zu locken, fliehen Spieler und Content Creator wie Datto gerade in Scharen. Dass die Destiny-Macher von Bungie, laut Gerüchten, bei der Übernahme durch Sony möglicherweise getrickst haben sollen und kurz vor der Insolvenz standen, stimmt da ebenfalls kaum versöhnlich.
Denn die Übernahme von Bungie durch Sony im Jahr 2022 wirkte seinerzeit so vielversprechend, sollte doch die Unabhängigkeit der US-amerikanischen Spieleschmiede gewahrt und das Wissen des neuen Eigentümers angezapft werden. Stolze 3,6 Milliarden US-Dollar kostete Sony hierbei der Kauf der "Live-Service-Experten" von Bungie - doch aktuell soll diskutiert werden, ob Bungie überhaupt noch der passende Partner für den Playstation-Konzern ist.
Die Spielerzahlen von Destiny 2 befinden sich gerade im freien Fall - was sagt ihr dazu? Und glaubt ihr, dass Bungie mit der kommenden Erweiterung "Renegades" im Dezember die Kehrtwende schafft? Schreibt uns gern einen Kommentar mit eurer Meinung unter diesen Text - dazu müsst ihr eingeloggt sein. Wer noch keinen Account hat, kann sich hier registrieren. Beachtet beim Kommentieren bitte unsere Forenregeln und die allgemeine Netiquette.
Quellen: The Game Post, SteamCharts, SteamDB
