Wenn Tiere mal ganz unter sich sind ...
Hier dürft ihr nicht in den Schlamm fallen.
BILD: N-ZONE
Wollt ihr wissen, was Tiere machen, wenn der Bauer außer Haus ist? Mit Der tierisch verrückte Bauernhof könnt ihr es herausfinden. In der Versoftung des gleichnamigen Kinofilms schlüpft ihr in die Rolle der Kuh Archie, die auf einem Bauernhof ankommt und mit den dort ansässigen Tieren Kontakte knüpft, um Aufträge von ihnen zu erhalten. Diese bestehen meist darin, Dinge wie diverse Nahrungsmittel und Pflanzen aufzusammeln. Dabei wird so wenig Abwechslung geboten, dass das Spiel recht schnell eintönig wirkt. Außerdem sind die Dialoge nur teilweise mit deutscher Sprachausgabe unterlegt, die übrigen Stellen müssen mit Untertiteln auskommen - schade eigentlich.
Jäger und Sammler
Wenn ihr die Sonnenbrille aufsetzt, habt ihr die Lizenz zum Milchspritzen.
BILD: N-ZONE
Positiv fällt dagegen auf, dass das gesamte Gebiet in Der tierisch verrückte Bauernhof frei erforschbar ist. Zunächst steht euch aber nur das Gelände des Bauernhofs selbst - inklusive der Scheune - zur Verfügung. Doch wenn ihr nach und nach alle 26 Aufgaben meistert, bekommt ihr immer mehr Schlüssel, mit deren Hilfe ihr die Tore zu den restlichen zehn Bereichen öffnen könnt.
Außerdem erhaltet ihr dann auch ein Fahrrad zur schnelleren Fortbewegung. Hier fällt allerdings die insgesamt unpräzise Steuerung besonders ins Gewicht und macht gerade das Umdrehen auf dem Weg zur Qual. Des Weiteren könnt ihr noch viele Sachen wie etwa 64 Zettel mit Tipps zum Spiel oder 16 leckere Kochrezepte aufspüren und sogar Milch verspritzen. Dazu müsst ihr aber erst in den Besitz einer Sonnenbrille gelangen und diese dann aufsetzen. Das sieht einerseits witzig aus, wird aber später auch für die Erledigung verschiedener Aufgaben benötigt.
Einmal müsst ihr beispielsweise sechs verschiedene Tiere des Bauernhofs mit Milch bespritzen, um an einen Schlüssel zu gelangen. Optisch wird herkömmliche 3D-Comicgrafik ohne Höhepunkte geboten - immerhin läuft diese flüssig. Zu hören gibt es Country-Musik in der Endlosschleife. Fans des Films können sich das Spiel ruhig mal ansehen, der Rest greift wohl besser zu Animal Crossing.
