Möchten Sie, dass die Polizei ein oder zwei Augen zudrückt, müssen Sie die Männer in Blau korrumpieren. BILD: PLAYZONE
Doch sollten Sie sich anfangs nicht zu lange in feindlichem Gebiet aufhalten. In Midtown wird Ihnen beispielsweise die Stracci-Familie an den Hals springen, wenn Sie ungeniert mit der Kanone rumfuchteln. Zwischen den Gefälligkeiten für Sonny und Co. dürfen Sie sich in Ihrer Basis ausruhen. Hierzu dient ein Hotel im Herzen von Little Italy. Nur hier darf gespeichert werden.
Bevor Sie eine Storymission um Mord und Totschlag weiterführen, dürfen Sie von Anfang an frei in New York herumlaufen. Ist Ihnen die Beinarbeit zu mühsam, schnappen Sie sich einfach eines der herumfahrenden Autos. Sie gehören nun schließlich zur Corleone-Familie, handgreiflich müssen Sie bei Ihrer "Bitte" daher nie werden. Mit solcherlei verbrecherischen Aktionen steigt dann auch Ihre Respekt-Anzeige.
Das Skillsystem ist im Vergleich zur PS2-Fassung erweitert worden: Rollenspieltypisch ernten Sie für jede erfolgreiche Mission Erfahrungspunkte und dürfen so Ihren Charakter gezielter weiterentwickeln. Auch neu: Neben einigen neuen Schauplätzen und Missionen sowie einem leicht modifizierten Waffenrad schwingen Sie optional den Sixaxis-Controller und verpassen Ihren Gegnern eine Kopfnuss. Während Sie zunächst auf eigene Faust unterwegs sind, haben Sie im späteren Spielverlauf zudem die Möglichkeit, Schlägertypen niedrigen Ranges zu rekrutieren. Diese stehen Ihnen dann bei wilden Schießereien hilfreich zur Seite.
Technik, die begeistert?
Im EA-typischen Editor wählen Sie entweder das Standardgesicht dieses viel zu weichen Burschen...
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Wie eingangs erwähnt, macht die technische Seite des Titels einen bescheidenen Eindruck. Im Grunde handelt es sich um einen hochauflösenden 1:1-Port des PS2-Originals. Besonders angesichts der simplen Texturen werden Sie sich verwundert die Augen reiben und fragen, ob es sich hierbei tatsächlich um ein PS3-Spiel handelt. Dass dem so ist, wird Ihnen anhand von Marlon Brando glasklar.
Während alle Figuren sehr gelungen aussehen, überzeugt das polygonale Haupt der Corleone-Familie besonders mit brillantem Mimenspiel. Auch akustisch weiß Die Don-Edition zu überzeugen: Während auf Englisch fast alle Altdarsteller hinters Mikro gelockt werden konnten, sind die deutschen Sprecher zwar professionell, aber nicht herausragend.
