Herr der Ringe: 6.000 Spezial-Effekte in Ringe der Macht Staffel 2 - dieser war die größte Herausforderung
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In einem aktuellen Interview wird enthüllt, welcher Spezialeffekt die Macher von Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht vor die größte Herausforderung stellte.
Orks, Trolle, Zwerge, Riesenspinnen und noch größere Adler. Der Herr der Ringe ist vollgestopft mit mythischen Wesen, die man für eine Verfilmung fürs Kino oder als Streaming-Serie möglichst glaubhaft zum Leben erwecken will. In einem aktuellen Interview äußert sich VFX Supervisor Jason Smith zu seiner Arbeit an Die Ringe der Macht und offenbart spannende Einblicke in die Produktion der monumentalen Amazon-Serie und zur Entstehung der Entfrauen.
So viele Szenen mit Spezial-Effekten stecken in Der Herr der Ringe
Die zweite Staffel von Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht erstreckt sich über acht Folgen. In diesen Episoden wurden unglaubliche 6.000 Szenen mit Spezial-Effekten gestopft. Zum Vergleich führt Jason Smith einen zwei Stunden langen Hollywood-Blockbuster an, der zirka 1.500 bis 2.000 Szenen mit Spezial-Effekten beinhalte.
Der Mann weiß offensichtlich, wovon er spricht. VFX Supervisor Jason Smith wirkte bereits in Filmen, wie The Revenant (2015) mit Leonardo DiCaprio, Kong: Skull Island (2017) oder The Fantastic Four: First Steps (2025) mit. Über seine Arbeit an der zweiten Staffel zu Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht hat er einige spannende Geschichten zu erzählen.
In jeder Szene der Mittelerde-Serie gäbe es im Prinzip Spezial-Effekte, die man als Zuschauerin oder Zuschauer im Idealfall gar nicht bemerke. Den Einsatz von künstlicher Intelligenz schloss er bei der Produktion der zweiten Staffel aus. Manche Dinge, wie beispielsweise etwa den langsamen Fluss von Lava, müsse man künstlich darstellen, um sie realistischer aussehen zu lassen. Es ginge nicht darum, wie sich etwas in der Realität verhält, sondern wie es die Leute aufgrund ihrer Sehgewohnheiten erwarten.
Was Zuschauer oft unterschätzen würden, sei das Größenverhältnis. Zwerge werden nicht zwangsläufig von Schauspielerinnen und Schauspieler mit vergleichbarer Körpergröße gespielt. Daher muss, ähnlich wie bei den Hobbits, das Verhältnis zu Menschen oder Elben angepasst werden. Und das sehr aufwändig in jeder einzelnen Szene und Kameraeinstellung.
Schwierig war laut VFX Supervisor Jason Smith auch die Darstellung von Sauron, nach dessen Fall. Ein Wesen, das an Marvel's Venom erinnert und sich als Ansammlung von unzähligen schwarzen Würmern fortbewegt, für so etwas gab es im Vorfeld keinerlei Vorlage. An einer bestimmten Sache arbeiteten die Macher von Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht über ein Jahr lang.
Die Darstellung der Entfrauen in Die Ringe der Macht sei das härteste und eine große Verantwortung gegenüber den Fans gewesen. VFX Supervisor Jason Smith: "Ich ging viel wandern und habe tausende Fotos von Bäumen gemacht, die 'Gesichter' hatten. Denn wenn man ein Gesicht auf einem Baum entwirft, kann es schnell so aussehen, als hätte man ihm eine Halloween-Maske aufgesetzt". Nicht der Balrog, nicht die Massenschlachten, sondern das Aussehen der Entfrauen machten die größten Probleme. Das ganze Interview über die Spezial-Effekte in Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht findet man in einer Spezialausgabe des The Hollywood Reporter. Hat euch der Look der zweiten Staffel gefallen? Schreibt es uns sehr gerne in die Kommentare.
Quelle: The Hollywood Reporter
