Quelle: EA Mobile
Dead Space - Electronic Arts - PlayStation 3 (BILD: play³)
Große Vorbilder
Event Horizon, die Alien-Quadrilogy und Das Ding aus einer anderen Welt sind nur einige der filmischen Werke, die sich die Entwickler im Vorfeld wohl mehr als nur einmal angesehen haben dürften. Die Story von Dead Space spielt dementsprechend weitaus mehr als nur eine kleine Nebenrolle, sorgt für einen konstanten Spannungsbogen und hält sogar die ein oder andere Wendung parat. Ein klein wenig fühlt man sich auch an Bruckheimers Armageddon erinnert. Will heißen: Es geht grundsätzlich erstmal alles schief, nichts funktioniert, und Isaac hetzt von Deck zu Deck, um zu reparieren, was noch zu reparieren ist.
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Dead Space - Electronic Arts - PlayStation 3 (BILD: play³)
Kleinere Kameraprobleme, die allerdings nur in den Spielabschnitten mit Schwerelosigkeit auftreten, verzeiht man Dead Space gerne. Etwas nervender sind da schon die Levels, in denen man bereits besuchte Stationen der Ishimura erneut ansteuern muss. Immerhin machen die Rückwege im Kontext der Story stets Sinn. Zudem kann Isaac per R3-Button auf ein Laser-Navigationssystem zurückgreifen, welches anhand einer blauen Linie den Weg zum nächsten Missionsziel weist und frustiges Herumsuchen völlig ausschließt.
Bildergalerie
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Dead Space - Electronic Arts - PlayStation 3 (BILD: play³)
Augenschmaus
Der Metzel-Trip durch die Ishimura ist in audiovisueller Hinsicht ein absolutes Erlebnis. Nicht nur wegen des in Dead Space unerreicht hohen Gore-Faktors mit literweise Blut, schleimigen Innereien und Hunderten abgetrennter Gliedmaßen, sondern auch ob vieler anderer Schmankerl. Wie etwa Isaacs wunderbar detailreicher Anzug, der sich mit jedem Upgrade sichtlich verändert und einen Hauch aggressiver anmutet. Gleiches gilt für die innovativen Waffen, die sich durch ein Tune-up optisch und akustisch verändern. Details wie die Filmplakate auf dem Vergnügungsdeck (Shaolin Vs. Space-Ninja!), weiß geflieste Operationssäle auf der Sanitätsstation oder die kahlen Stahlwände des Verlade-Docks geben jedem Level ein authentisches "Look&Feel". Der Verzicht auf traditionelle Bildschirmanzeigen erweist sich in Dead Space als Geniestreich. Wir hoffen inständig, dass künftig mehr Spiele diesem Beispiel folgen. Ach ja... das Monsterdesign... die Screenshots sagen diesbezüglich mehr als tausend Worte!
Klanglich geht's fast noch beeindruckender zur Sache. Der stets an den richtigen Stellen eingespielte, orchestrale Soundtrack aus der Feder von Jason Graves reicht von heroisch über furchteinflößend bis nervenzerfetzend. Hinzu kommen horrortypische Soundeffekte, die einem in Dead Space in schöner Regelmäßigkeit das Blut in den Adern gefrieren lassen. Besser kann man's kaum machen.
