Dark Souls im Test für PS3 und Xbox 360: From Software, die Macher von Demon's Souls, haben sich fest vorgenommen, beim Quasi-Nachfolger noch eine Schippe Erbarmungslosigkeit und puren Sadismus draufzulegen. Der Spieler soll - natürlich nur in virtueller Form - sterben. Und zwar möglichst noch häufiger, noch unerwarteter und auf noch fiesere Art als im Vorgänger. So geschehen in unserem Test von Dark Souls.
Das hat uns an Dark Souls nicht gefallen:
Kaum Innovationen
Dark Souls wartet mit zahlreichen Déjà-vu-Erlebnissen und recycelten Gegnern auf. Gerade in den ersten Spielstunden entdecken Kenner von Demon's Souls viel Vertrautes. Als Musterbeispiel sei hier der rote Drache genannt, der eine lange Brücke mit seinem Feueratem scheinbar unpassierbar macht. Auch der Glockendämon, der euch gleich in doppelter Form attackiert, erinnert frappierend an den Maneater-Boss aus dem Vorgänger. Und einen Bosskampf als Einstieg, den man zunächst nicht gewinnen kann, haben wir ebenfalls schon gesehen. Hier hätte From Software durchaus etwas mehr Mut zu neuen Elementen beweisen dürfen.
Nervige Bugs
Dummerweise hat es From Software versäumt, die marode Zielfixierung zu überarbeiten. Das Lock-on-System schaltet noch immer viel zu träge zwischen mehreren Gegnern um und fixiert oft nicht den Feind, der einem gerade auf die Pelle rückt. Gehörig fluchen mussten wir auch immer dann, wenn uns ein übergroßer Gegner zwischen sich und der Levelarchitektur eingeklemmt hat und man keine Chance mehr hat, dem Tod zu entkommen.
