Pik-Sen Lim, die ikonische Erzählerin aus Dark Souls und Dark Souls 3, ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Ihre eindrucksvolle Stimme prägte die düstere Atmosphäre der Reihe und bleibt Spielern damit weltweit in Erinnerung.
Ihre Stimme war das Erste, was viele von euch je aus einem Dark-Souls-Spiel gehört haben. Gleichzeitig bleibt sie auch unvergessen. Pik-Sen Lim, die Erzählerin aus Dark Souls und Dark Souls 3, ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Die malaysisch-britische Schauspielerin prägte mit ihrer kurzen, aber eindringlichen Performance den düsteren Ton der Reihe.
Obwohl sie in der Reihe nur wenige Minuten zu hören war, bleibt ihre Stimme vielen bis heute im Gedächtnis. Ihre berühmte Zeile "I can never shame me for what I had to do to survive." beschäftigt Lore-Fans noch immer und zeigt zudem, wie viel Gewicht in wenigen Worten liegen kann.
Erzählerin der Dunkelheit
Pik-Sen Lim lieh ihre Stimme den Intros von Dark Souls (jetzt kaufen 38,35 € ), der Prepare to Die Edition, dem Remaster und Dark Souls 3. Sie war jedoch nicht in Dark Souls 2 beteiligt. In ihren wenigen Minuten Spielzeit baute sie mit ihrer geisterhaften Stimme das erzählerische Fundament auf, das die düstere Welt der Spiele prägt.
Durch ihre ruhige und doch eindringliche Art verlieh Lim der düsteren Mythologie eine gewisse Tiefe. Sie war mehr als nur eine Sprecherin, denn sie war die erste Stimme einer Welt, die Spieler bis heute in ihren Bann zieht.
Ein Leben voller Bühne und Bildschirm
Pik-Sen Lim wurde 1944 im heutigen Malaysia geboren und zog 1961 nach Großbritannien, um gegen den Willen ihrer Familie eine Schauspielkarriere zu verfolgen. Sie wirkte in zahlreichen britischen TV-Produktionen mit, unter anderem in Doctor Who, The Nevers und zuletzt Vampire Academy.
Kollegen beschreiben sie als warmherzig, humorvoll und mutig. Schauspieler Daniel York Loh würdigte sie als talentierte und ehrliche Kollegin mit scharfem Blick für die Schattenseiten der Branche. Ihre besondere Stimme und ihr schauspielerisches Können bleiben daher auch unvergessen, und zwar nicht nur in Lordran.
