Constantine

Test

Der Wahrheitsblick st besonders zum Aufspüren von Gegenständen und in der Dunkelheit geeignet. Der Wahrheitsblick st besonders zum Aufspüren von Gegenständen und in der Dunkelheit geeignet. Die Renaissance des Horror-Genres spülte in der letzen Zeit ordentlich Geld in die Kassen der Filmstudios. Nun versucht sich Warner Brothers an einer Kombination aus Horror und Comic-Verfilmung und schickt mit Zugpferd Keanu "Neo" Reeves den Streifen Constantine ins Rennen, der auf der Comic-Vorlage Hellblazer basiert. Gute Voraussetzungen für einen potenziellen Blockbuster. Wie bei erhofften Kassenschlagern mittlerweile fast schon üblich, erhalten wir pünktlich zum Kinostart Mitte Februar eine Umsetzung für die PS2.

Zwischen Erde und Hölle
John Constantine ist mit einer besonderen Gabe ausgestattet: Er erkennt alle als menschliche Wesen getarnten Dämonen. Von diesen Eindrücken in den Selbstmord getrieben, wird er wiederbelebt und als Wächter der irdischen Grenze zwischen Himmel und Hölle eingesetzt. Als desillusionierter Held hilft er allen Verfolgten und Besessenen - in der Hoffnung, endlich erlöst zu werden. Als plötzlich Dämonen ungetarnt auf der Erde erscheinen, ist er sofort alarmiert und weiß, dass sich Böses anbahnt. Bald kämpft er mit der Polizistin Angela Dodson gegen allerlei Geschöpfe aus der Hölle und das Chaos, das diese Dämonen anrichten.

Mehr Action als Adventure
Ähnlich wie Vampirjäger Van Helsing kämpft sich John Constantine durch ein meist geradliniges Action-Adventure, bei dem der Action-Anteil deutlich im Vordergrund steht. So wird der Spieler mit Monsterhorden konfrontiert, die er aus dem Weg räumen muss. Im Laufe des Spiels steigen Anzahl der Gegner und die Häufigkeit, mit der sie auftreten; auch der Schwierigkeitsgrad nimmt zu. Wie es sich gehört, sind natürlich auch große Endgegner zu bekämpfen. Allerdings ist mit hilfreichen Artefakten, die magische Kräfte auf die Dämonen ausüben, dem Einsatz der richtigen Waffe und vielleicht auch ein paar Zaubersprüchen jedem Gegner beizukommen.

Wer sucht, der findet
Der Adventure-Anteil beschränkt sich in erster Linie auf das Finden des Weges und des einen oder anderen Gegenstandes. Dabei muss Constantine unter anderem von seinen besonderen Fähigkeiten Gebrauch machen und zwischen Hölle und Erde wechseln, um etwas komplexere Rätsel zu lösen. Dennoch gehen Letztere selten über ein simples Schalterumlegen oder Kistenverschieben hinaus. Zudem hilft Constantines Wahrheitsblick, mit dem man die Umgebung wie eine Art Fotonegativ sieht, besondere Gegenstände oder Orte zu finden.

Gute Filmumsetzung
Obwohl leider auf die Originalsprecher verzichtet wurde und die Zwischensequenzen ordentlich ruckeln, ist die Atmosphäre der Levels eine Klasse für sich. Grafisch wäre sicher mehr drin gewesen, doch kommt in Kombination mit dem Sound perfekte Stimmung auf. Trotzdem läuft sich das Konzept nach der Hälfte des Spiels mangels Abwechslung etwas tot und nur noch das Interesse an der nächsten Cutscene motiviert. Trotzdem dürfen Fans des Films zuschlagen, denn Constantine hebt sich vom üblichen Lizenzeinerlei ab.

Bildergalerie

Wertung zu Constantine (PS2)

Wertung:

77 /10
Fazit

Trotz leichter Schwächen ein gelungenes Spiel, das vor allem durch die grandiose Atmosphäre besticht.

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