Castleween

Test Stefanie Schetter

Freche Gespenster bekommen Alicias Hut zu schmecken. Freche Gespenster bekommen Alicias Hut zu schmecken. Nein, der Spuk um zwei Kinder, die in der Halloween-Nacht einen Spaziergang durch das Totenreich eingeladen wagen, setzt keine neuen Grafik- oder Komplexitäts-Maßstäbe. Im Gegenteil: Er "hinkt" Genre-Größen wie Ratchet & Clank kilometerweit hinterher - trotzdem besitzt es einen Charme, dem jüngere Spieler und Nostalgiker schon nach wenigen Schritten durch Hexensümpfe und Gruften erliegen dürften. Zu eingängigem Grusel-Soundtrack zucken Blitze über knorrigen Bäumen, Gerippe lugen neugierig unter ihren Sargdeckeln hervor, geflügelte Teufelchen zischen durch die Luft. Dazwischen steuern Sie Ihre Figur durch kompakte, geradlinige Hindernis-Passagen und befreien gekidnappten Seelen. Gelegentlich müssen Sie zwischen den Gestalten der verkleideten Kinder wechseln, denn während "Hexe" Alicia zum Beispiel über Eis schliddern kann, ist "Dämon" Greg gegen Feuerschaden immun. A propos Schadenssystem - Auch das erinnert an lang vergangene Arcade-Tage: Jeder noch so kleine Kratzer kostet Sie ein Leben und wirft Sie an den letzten Checkpoint; Ihr einziger Speicherstand wird regelmäßig überschrieben. Beharrliche Spieler werden trotzdem einige spaßige Stunden genießen!

Bildergalerie: Castleween
Bild 1-3
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