Angriffe werden
grandios in Szene gesetzt.
Wir schreiben das Jahr 2036 - knapp ein Jahr liegt der schreckliche Albtraum zurück, als der Austauschschüler Soma Cruz in den unheimlichen Mauern des schauderhaften Dracula-Schlosses seiner Bestimmung entrinnen konnte - und die Geschichte ist noch nicht zu Ende. In der Kleinstadt Hakuba beginnt das Abenteuer erneut.
Aus heiterem Himmel platzt Celina Fortner, Priesterin des Kultes der Erleuchteten, in eine Unterhaltung zwischen Soma Cruz und seiner Freundin Mina. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Monster tauchen wie aus dem Nichts auf, Wächter Genya Arikado erscheint auf der Bildfläche und Soma spürt die längst verloren geglaubte Macht der Beherrschung wieder. Der Kampf kann erneut beginnen!
Der Auftakt zum neuesten Castlevania-Abenteuer Dawn of Sorrow ist grandios. Die Geschichte schließt nahtlos an die Geschehnisse von Aria of Sorrow an und beim Gameplay setzt Konami auf die bewährte 2D-Action. Soma schleicht durch das Schloss, metzelt die Schergen des Bösen nieder und sammelt dabei fleißig Erfahrungspunkte.
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Mit einigen Feinden seid ihr schon fast per du.
Wie in einem Rollenspiel verbessern sich dadurch seine Fähigkeiten, etwa Angriff oder Verteidigung. Auch diverse Gegenstände, zum Beispiel Waffen, Schutzkleidung oder ein Talisman, erweisen sich im Kampf als nützlich - über ein Ausrüstungsmenü könnt ihr diese jederzeit auswählen und dadurch Somas Charakterwerte verbessern und den Kampf gegen die Feinde erleichtern. Der Facettenreichtum der liebevoll designten Kreaturen - Fleisch fressende Pflanzen, Ghouls, Skelette, Hexenschülerinnen, Clowns, Zombies, Axtritter, Schlächter und Schleimwesen - möchte diesen fast Gnade gewähren, die Animationen und Details sind beeindruckend.
Doch kein Mitleid, denn ohne eure Feinde habt ihr keine Chance: Die aus Aria of Sorrow bekannte Macht der Beherrschung lässt euch erneut die Fähigkeiten eurer Feinde übernehmen, die sich in Schuss-, Schutz-, Zauber- und Fähigkeitsseelen aufteilen. Durch Letztere zerstört ihr Eisblöcke oder vollführt einen Doppelsprung, während Zauberseelen Somas Charakterwerte verändern. Alle anderen Seelen sollten mit Bedacht eingesetzt werden, verbrauchen sie doch magische Energie, die nur begrenzt zur Verfügung steht und sich äußerst langsam regeneriert.
Je nachdem, welche Feinde ihr besiegt, werft ihr Knochen, verstreut giftige Blumensamen, schleudert Blitze, verringert eure Fallgeschwindigkeit oder spielt mit Totenschädeln Fußball. Im Unterschied zu Aria of Sorrow sind die einzelnen Angriffe in mehreren Ausbaustufen vorhanden - je mehr gleiche Seelen ihr sammelt, desto mächtiger wird der Zauber.
Ihr gelangt von Zeit zu Zeit im Spiel immer wieder an Stellen, an denen ihr nicht sofort weiterkommt. Auch hier helfen die durch die Macht der Beherrschung erworbenen Seelen weiter. Ein kleines Beispiel: Auf einer Brücke gibt es eine schmale Lücke in der Mauer, aber ihr passt nicht hindurch. Nachdem ihr aber den Puppet Master besiegt habt, erhaltet ihr durch seine Seele die Fähigkeit, eine Stoffpuppe durch die Lücke zu werfen, um anschließend mit dieser den Platz zu tauschen - raffiniert und clever.
