Geben Sie einfach mal wieder nach Herzenslust Gas!

Test Wolfgang Fischer

In der Crash-Wiederholung dürfen Sie die Unfall-Highlights Revue passieren lassen. In der Crash-Wiederholung dürfen Sie die Unfall-Highlights Revue passieren lassen. "No stop signs, speed limits, nobody"s gonna slow me down." Diese Zeile aus dem AC/DC-Klassiker "Highway to Hell" trifft ziemlich genau das Spielprinzip von Burnout. Ohne lästige Ordnungsgewalt und andere Beschränkungen rasen Sie mit einem Affenzahn durch enge Großstadtgassen, über verwinkelte Bergstraßen und weitläufige Highways von einem Wegpunkt zum nächsten. In den Modi Einzelrennen und Zeitfahren erarbeiten Sie sich die notwendige Streckenkenntnis, um langfristig erfolgreich zu sein. Natürlich können Sie sich auch mit einem Freund in einem Kopf-an-Kopf-Duell messen, wahlweise sogar mit zwei KI-kontrollierten Gegnern. Das Ziel im Survival-Modus lautet, sich möglichst lange ohne Unfall auf einem der umfangreichen Kurse zu behaupten. Im Meisterschaftsmodus bestreiten Sie eine Reihe von Rennen, bei denen Sie immer unter den Erstplazierten sein müssen, um weiterzukommen. Das ist gar nicht so einfach, denn auf den 14 Strecken von Burnout ist ganz schön was los. Dies führt fast schon zwangsläufig zu vielen Crashs, die durch das recht gute Schadensmodell eindrucksvoll in Szene gesetzt sind und dummerweise wertvolle Zeit kosten. Nach etwa fünf Sekunden werden Sie aber mit unversehrtem Auto wieder auf den Straßenverkehr losgelassen. Die "schönsten" Unfälle dürfen Sie am Ende eines Rennens für die Nachwelt aufzeichnen. Aber ruhig Blut: Die Computergegner bleiben von Unfällen auch nicht verschont und verlieren ebenfalls kostbare Sekunden bei jedem Zusammenstoß. Darüber hinaus wirken sich Crashs negativ auf Ihren Turbo aus, der gerade in späteren Levels lebensnotwendig ist. Den Entwicklern ist es sehr gut gelungen, die Rasanz der teilweise sehr langen Rennen einzufangen, leider auf Kosten der Darstellungsqualität. Das allgegenwärtige, teils sogar extreme Kantenflimmern strapaziert die Augen doch sehr. Glücklicherweise sehen sowohl Fahrzeugmodelle als auch Levels trotzdem klasse aus. Obendrein läuft das Spiel stabil auf 60 Frames.

Bildergalerie

Wertung zu Burnout (PS2)

Wertung:

84 /10

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