Burnout Paradise

Test

***UPDATE***

DER ONLINE-NACHTEST
Lauer Einsatz: Showtime ist zwar ganz nett, erreicht aber nicht die Genialität des Crash-Modus der Vorgänger. Lauer Einsatz: Showtime ist zwar ganz nett, erreicht aber nicht die Genialität des Crash-Modus der Vorgänger. In unserem Test in Ausgabe 02/2008 haben wir Ihnen unsere ersten Eindrücke zum Online-Modus und dessen Funktionalität präsentiert. Nun ist Burnout Paradise endlich erschienen und lockt zahlreiche PS3-Zocker nach Paradise City. Der Einstieg ins Internet-Renngeschehen geht, wie bereits berichtet, super-easy vonstatten. Indem Sie auf dem Digi-Kreuz nach rechts drücken, landen Sie postwendend im Easy-Drive-Menü, wo Sie nun ganz einfach entscheiden, was Sie machen möchten. Treten Sie einem Online-Freeburn bei oder eröffnen Sie als Host selbst ein Spiel. Sie können entweder darauf warten, bis sich nach und nach sieben weitere Spieler eingefunden haben oder aber Sie laden ein paar Freunde ein. Maximal acht Rennverrückte können sich in Paradise City treffen und Rennen veranstalten oder diverse Challenges in Angriff nehmen. Fahren Sie eine bestimmte Distanz im Gegenverkehr, driften Sie eine festgelegte Strecke, knallen mit einem anderen Fahrer an einer bestimmten Stelle in der Luft zusammen oder verbringen Sie eine bestimmte Zeit in der Luft. Die Challenges sind von der Spieleranzahl abhängig (es stehen jeweils 50 Challenges für 2, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 Spieler zur Verfügung) und überschneiden sich je nach Teilnehmeranzahl ein wenig. Die wirklich coolen und kreativen Herausforderungen machen zwar gerade mit mehreren Kumpels zusammen jede Menge Spaß, erfordern aber auch eine Menge Ehrgeiz.

RENNEN NACH EIGENEN REGELN
Colt Seavers wäre stolz: In Paradise City können Sie massig Stunts ausführen. Colt Seavers wäre stolz: In Paradise City können Sie massig Stunts ausführen. Zusätzlich dazu können Sie aber natürlich auch Burnout-typische Rennen fahren. Gefahren werden maximal fünf Rennen, Punkte werden je nach Platzierung vergeben und gewonnen hat der Spieler mit den meisten Punkten. Soweit nichts Neues. Neben den normalen Start-Ziel-Rennen, können Sie auch Strecken mit mehreren Checkpoints auswählen. Der Clou an der Sache: Sie können die Start- und Zielpunkte, die Anzahl der Checkpoints, die Orte der Checkpoints bearbeiten und danach die Route speichern. Paradise City bleibt während aller Rennen eine offene Stadt und bietet deshalb natürlich auch wieder recht viele Möglichkeiten zu verfahren, aber auch einen der Drive-Thrus zu verwenden, um etwa seinen Boost wieder aufzufüllen. All jene, die einen ausgeprägten Wettbewerbsgeist besitzen, können auch an gewerteten Rennen teilnehmen und so die Weltrangliste in Angriff nehmen. Mit PlayStation-Eye- oder EyeToy-Kamera und Headset erfährt der Online-Modus von Burnout Paradise eine deutliche Spielspaß-Steigerung. Verteilte Takedowns lassen sich nun mal viel besser genießen, wenn man die Flüche seines Gegenübers hört und seinen Mugshot auf dem Bildschirm hat.

Wertung zu Burnout Paradise (PS3)

Wertung:

88 /10
Pro & Contra
Das geniale Schadensmodell lässt regelmäßig die Kinnlade nach unten fallen.Das Spiel läuft mit konstanten und unglaublich schnellen 60 Bildern pro Sekunde.Fette Motoren- und Crash-Geräusche und der geniale Soundtrack begeistern.Cooler Einsatz der PlayStation-Eye-Kamera offline und online
Durch das offene Straßennetz verfährt man sich schnell, was ordentlich frustrieren kann.Man kann die Rennen nicht neu starten oder abbrechen, wenn man am Verlieren ist.

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