Borderlands 4 gespielt: Neue Features und trotzdem einfach Borderlands - gut so

Special Matthias Dammes
Borderlands 4 gespielt: Neue Features und trotzdem einfach Borderlands - gut so
Quelle: 2K Games / PC Games

Wir haben 2K Games besucht und konnten erste Stunden in Borderlands 4 erleben. Matthias berichtet von der offenen Spielwelt und Kammerjägerin Vex.

Die Serie weiterentwickeln und trotzdem zu ein paar alten Tugenden zurückfinden. Unter diesem Motto lässt sich der Eindruck zusammenfassen, den ich bisher von Borderlands 4 gewonnen habe. Weniger Space, dafür mehr Open-World. Weniger Cringe, dafür wieder mehr typischen Borderlands-Humor. Das versprechen zumindest die Entwickler von Gearbox Software.

Ich hatte nun die Gelegenheit, Publisher 2K Games in seinen deutschen Büros in München zu besuchen und dort für knapp drei Stunden erste eigene Erfahrungen mit dem Loot-Shooter zu sammeln. Da wir nicht zum gleichen Zeitpunkt über alle Erlebnisse berichten dürfen, bekommt ihr in dieser Woche zwei Vorschauen von mir.

Heute konzentriere ich mich erstmal auf die offene Spielwelt und meine Eindrücke von Vex, einem der vier neuen Kammerjäger. In der zweiten Vorschau in wenigen Tagen wird es dann um Kammerjäger Rafa und den Ausflug in einen Vault-Dungeon gehen.

Spielwelt Kairos

In einer kleinen Präsentation vor dem Anspieltermin schmissen die Entwickler mit den üblichen Schlagwörtern um sich. Es sei das ambitionierteste Borderlands, das sie je gemacht haben, und alles sei noch etwas besser und größer. Interessant fand ich dabei jedoch ihre Erklärung zur Vision hinter der Spielwelt. Diese steht unter dem wohlklingenden Motto "Less Border, more Lands".

Der Schauplatz des Spiels, der Planet Kairos, besteht aus vier großen Hauptregionen. Erstmals in der Geschichte der Reihe soll das Reisen zwischen diesen Regionen nahtlos vorstatten gehen. Vorbei also die Zeiten, als die Spielwelt in Levelbereiche unterteilt war, die immer wieder durch Ladescreens verbunden waren.

Wie das in Praxis dann genau aussieht, konnte ich allerdings noch nicht beobachten, weil wir uns während der Anspieldemo nur in einem Bereich der Karte aufhalten. Mit einer Stufe 5 Vex werde ich in den sogenannten Fadefields abgesetzt. Hier soll ich eine Gruppe von Aufständischen namens Outbounders ausfindig machen und sie überzeugen, sich der Crimson Resistance anzuschließen.

Kampf und Actionskills

Ich kann mich dann auch direkt in einen Kampf stürzen, denn das Hauptquartier der Outbounders wird bereits von den Truppen der Ordnung belagert. Auf Kairos herrscht nämlich der sogenannte Timekeeper, der seine Vorstellung von Ordnung und Kontrolle mit eiserner Faust durchsetzt. So ist der Planet mit seiner dystopischen Thematik auch ein Gegenentwurf zu Pandora, auf dem das Chaos herrschte.

Ich bin aber Kammerjäger und Chaos ist damit mein zweiter Vorname. Um selbiges zu verbreiten, stehen mir wieder Unmengen an Waffen zur Verfügung. Meine Vex ist zudem bereits mit einem Actionskill ausgerüstet. Ich beginne mit der Fähigkeit "Phase Phamiliar", mit der Vex durch die Phasekatze Trouble unterstützt wird.

Der Begleiter ist permanent aktiv, also eigentlich genau das Richtige für jemanden wie mich, der während all dem Ballern in Borderlands gerne mal das Auslösen seiner Actionskills vergisst. Aktivieren kann ich den Skill aber trotzdem für einen zusätzlichen Effekt. Trouble teleportiert sich dann zum anvisierten Gegner und richtet Schaden um sich herum an. Außerdem wird die Katze dabei zum Badass, heilt sich vollständig und teilt noch mehr Schaden aus.

Bildergalerie

Zeitweise habe ich mit Vex auch den Skill Incarnate ausprobiert. Wenn ich diesen aktiviere, erzeuge ich eine Phasenexpolsion um mich herum und heile mich vollständig. Zusätzlich kann ich während der Laufzeit des Skills mit der Nebenhand einen Eldritch Blast auf Gegner schleudern. Dieser Skill ist also gut für eine deutlich aktivere Spielweise geeignet.

Bei jedem Kammerjäger stehen drei verschiedene Actionskills zur Wahl, zu denen jeweils individuelle Talentbäume gehören. Das System funktioniert also ähnlich wie im Vorgänger. Die Skilltrees sind jedoch wesentlich umfangreicher. Sie bieten jede Menge passive Talente, mit denen sich verschiedene Spielstile herausarbeiten lassen. Hinzu kommen Verstärkungen, die den jeweiligen Actionskill verändern und mit neuen Effekten versehen.

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