Black & Bruised

Test Christian Schönlein

Wenn Sie die Power-Ups aktivieren, werden Ihre Schläge noch verheerender. Wenn Sie die Power-Ups aktivieren, werden Ihre Schläge noch verheerender. Erinnert sich noch jemand an Ready 2 Rumble Boxing? Digital Fiction schien angetan genug von dem nicht ganz ernst gemeinten Boxspiel und versucht sich nun mit Black & Bruised selbst an einer Cartoon-Klopperei. Grafisch kann sich das bis auf die Arenen auch sehen lassen. Während die Charaktere wirklich witzig aussehen, sind die meisten Umgebungen einfach nur langweilig. Auch Musik und Soundeffekte dümpeln nur vor sich hin, dafür ist die deutsche Synchro recht witzig. Die verschiedenen Spielmodi sind zwar nicht gerade umfangreich, machen aber dennoch Spaß. So können sie ausgiebig Trainieren, auf eine schnelle Runde in den Ring steigen, im Überlebensmodus Ihren Mann stehen oder im Story-Modus Videos der einzelnen Charaktere freispielen. Das alles funktioniert mit einer sehr einfachen und intuitiven Steuerung bei der mit L1 geblockt wird und je ein Knopf der Symboltasten für eine Gerade oder einen Haken mit der linken oder rechten Faust herhalten muss. In Kombination mit der R1-Taste können Sie die Schläge zusätzlich variieren. Die Punkte, die Sie für gelandete Treffer erhalten, bescheren Ihnen dabei Power-Ups, mit denen Sie selbst die stärksten Gegner auf die Bretter schicken. Allerdings wird das nur hart gesottenen Arcade-Boxern lange Spaß machen. Prügelspielfans werden eher wenig Gefallen an den immer ähnlich verlaufenden Kämpfen finden.

Wertung zu Black & Bruised (PS2)

Wertung:

73 /10

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