Bioshock: The Collection in der Gamescom-Vorschau – Neuauflage der Meisterwerke angespielt
Special
Während unseres Besuches am 2K-Stand auf der Gamescom durften wir zum ersten Mal die Neuauflage der Bioshock-Spiele auf einer PS4 anspielen. Sowohl Bioshock, Bioshock 2 als auch Bioshock: Infinite sind immer noch großartige Spiele, ganz glücklich sind wir mit der Collection jedoch nicht.
Als wir in ein frühes Savegame des ersten Teiles hereinspringen, keimt sofort wieder dieses spezielle Gefühl auf, das wohl jeder kennt, der schon mal in der Unterwasserwelt von Rapture unterwegs war. Die Kulisse wirkt zugleich bedrohlich und atemberaubend. Wundervolle Panoramen wechseln sich mit Angriffen von entstellten Splicern ab. Es ist ein bisschen wie nach Hause kommen und daran merkt man auch sofort wieder, was für ein Meisterwerk Bioshock damals war.
Deshalb kürzen wir hier auch ab. The Collection bietet allen, welche die Reihe bislang verschmäht hatten, die Möglichkeit diese drei grandiosen Spiele auf einer aktuellen Plattform nachzuholen. Das Gameplay ist zwar recht old-schoolig, doch die verschiedenen Plasmid-Fähigkeiten machen immer noch eine Mordsgaudi, das Setting - egal ob nun Unterwasser- oder Wolken-Stadt - ist genial und die erzählten Geschichten sind spannend, mitreißend und tragisch.
Wer die immer noch ansehnlichen Original-Spiele bereits besitzt, braucht die Neuauflage nach unseren Eindrücken jedoch nicht unbedingt. Die Spielwelt ist höher aufgelöst, alles wirkt etwas knackiger und schärfer, aber wir entdeckten trotzdem noch einige verwaschene Texturen, ein paar Clipping-Fehler und auch teilweise leichte Treppchenbildung an Objekten. Die neuen Lichteffekte sehen hingegen absolut hervorragend aus. Ob einem eine leicht aufgehübschte Optik mit schönerer Beleuchtung jedoch reicht, dass man erneut die Geldbörse zückt, muss jeder selbst wissen.
