Batman Arkham Asylum: Test zum neuen Action-Adventure für PS3 und Xbox 360

Test David Martin Thorsten Küchler

Erst im Kino, nun auf der PS3 und Xbox 360: Die Comic-Fledermaus ist ein echter Spaßgarant! Im Test zu Batman Arkham Asylum erfahrt ihr, ob sich der Ausflug nach Gotham City lohnt.

Lizenzspiele sind normalerweise ein Garant für ... Schluss mit der doofen Standard-Einleitung aus dem Phrasenbuch für Redakteure! Und gleich ans Eingemachte: Mit Batman: Arkham Asylum liefert Eidos einen wahren PS3- und Xbox-360-Knaller ab. Wer keine Fledermaus-Allergie hat, kann die weiteren Zeilen dieses Textes getrost überspringen und sollte sich nur eines merken: Bombenspiel! Alle anderen dürfen weiterlesen und somit erfahren, warum wir das Superhelden-Spektakel so klasse finden!

IRRE MACHEN IRREN SPAß
Joker gehört zu Batman wie schlechte Musik zu Modern Talking - ergo tritt der wahnsinnige Grinsemeier auch in Arkham Asylum wieder auf den (gewohnt wahnwitzigen) Plan: Er dringt tiegf in die titelgebende Strafanstalt ein, um dort ein schreckliches Virus zu entfachen. Aus dieser eigentlich komplett ausgelutschten Grundstory basteln die Entwickler ein unglaublich spannendes Action-Abenteuer, das euch für gut 12 Spielstunden nicht mehr loslässt. Auf dem Weg zum großen Finale tut ihr als Titelheld das, was Batman am Besten kann: Prügeln, Kraxeln, Schleichen und cool Brummeln. Letzteres sorgt dank der deutschen Synchronstimme von Christian Bale für Dauer-Gänsehaut. Wenn dann auch noch der Joker brüllkomische Witzchen dahergeifert und im Hintergrund der orchestrale Soundtrack ertönt, steht eines fest: Besser kann man ein Videospiel nicht vertonen!

Gänsehaut: Mittels Rückblenden beleuchtet das Spiel die Entstehungsgeschichte des Batman-Mythos. Quelle: Eidos Gänsehaut: Mittels Rückblenden beleuchtet das Spiel die Entstehungsgeschichte des Batman-Mythos.

SEHEN UND STAUNEN
Doch nicht nur die Ohren, auch die Augen werden von Arkham Asylum verwöhnt. Besonders die offene Spielwelt bleibt noch lange in Erinnerung: Jeder noch so unwichtige Gang ist mit liebevollen Details vollgestopft, jeder Raum sorgt für neuerliche Aha-Erlebnisse. Allerdings fallen die Texturen im Vergleich zu den fantastischen Lichteffekten etwas ab: An einigen Stellen bekommt ihr arg Matschiges zu sehen. Dennoch: Das Gesamtpaket ist stimmig, überzeugend und stilvoll ohne Ende. Technik allein macht aber noch kein gutes Spiel - und das wissen die Entwickler offensichtlich auch! Dementsprechend präsentiert sich der Spielverlauf als feine Mixtur aus Action, Geschicklichkeit und Rätseln. Langeweile? Fehlanzeige! Immer dann, wenn Abnutzungserscheinungen drohen, wird ein neuer Kniff eingeführt. Spielerischer Stillstand wird vor allem durch Batmans Gadgets verhindert. Während ihr zur Beginn nur mit dem Batarang ausgestattet seid, kommen später weitaus coolere Helferlein dazu. Sehr löblich: Jedes Werkzeug wird anhand simpler Einsteiger-Aufgaben erklärt.

Bildergalerie

  1. Seite 1 Batman Arkham Asylum Test: Irre machen irre Spaß; Sehen und Staunen
  2. Seite 2 Batman Arkham Asylum Test: Hightech-Hansel; Die dritte Halbzeit
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