Barbarian

Test

Mit ihren Klauen heizt Sumpfwesen Eyara dem Mongo ein. Mit ihren Klauen heizt Sumpfwesen Eyara dem Mongo ein. Die Justiz im Lande Barbaria hat es einfach, gilt hier doch nur ein Gesetz: das Gesetz des Stärkeren. Zwölf Arenen stehen dort herum, in denen sich zehn Kämpen darum balgen, wer sich Stärkster im ganzen Land nennen darf. Wie der Name des Spiels verrät, ist das alles recht barbarisch. Die Kämpfer sind mit Streitäxten, Keulen oder Eisenkugeln bewaffnet und prügeln damit ziemlich hirnlos aufeinander ein. Für den Spieler hat das vor allem eine Konsequenz: Taktik und Können stehen im Hintergrund. Wildes Tastendrücken führt bei Barbarian eher zum Erfolg.Dieses einfache Spielprinzip schlägt sich auch in der Steuerung nieder. Zum Schlagen reichen zwei Controllertasten aus, die beiden anderen sind für das Springen und Greifen zuständig. Die Schultertasten sind mit speziellen Fähigkeiten belegt: Verteidigung und magische Schläge. Vor allem letztere sind reichlich effektiv. Zwei Arten gibt es davon. Die normale Magie funktioniert bei jedem Charakter verschieden. Gleich ist aber bei allen, dass es Entfernungswaffen sind. Zur anderen Art gehören die Runenattacken. Hiervon gibt es pro Spieler vier verschiedene, jede muss erst durch eine bestimmte Kampfweise verdient werden. Ist sie dann aktiviert, hält die Kraft eine gewisse Zeit lang vor, in der spezielle Kombinationen möglich sind.Auch die normalen Schlagtasten lassen sich mit etwas Übung zu effektiven Kombos verbinden. Da gibt es unkomplizierte, die den Gegner einfach nur zurückschleudern, und etwas komplexere, die ihn in die Luft werfen, wo man dann weiter auf ihn einschlagen kann. Die meisten davon sind zwar recht leicht auszuführen, doch schon etwas schwieriger zu merken.Was das Spiel etwas weniger primitiv macht, sind die Umgebungen. Die Arenen sind nicht nur ziemlich groß, sie bieten auch Verstecke, Plattformen, die über Leitern zu erreichen sind, oder Gerüste zum Entlanghangeln. Außerdem gibt es in jedem Areal Untergebiete, die sich oft über mehrere Stockwerke erstrecken. Über die ganze Gegend verteilt stehen auch diverse Gegenstände, die sich hervorragend als Wurfgeschosse eignen.Neben dem normalen Versus-Modus, in dem zwei bis vier Kämpfer gegeneinander antreten, gibt es noch die Quest: Hier hat jeder der Recken eine eigene Geschichte, die zwischen den Schlachten durch Text erzählt wird. Die keltisch anmutenden Geschichten sind zwar recht fad, die Kämpfe aber wirklich abwechslungsreich. Da gibt es auch spezielles: Schlachten gegen mehrere Gegner, bis zu einer gewissen Trefferzahl oder mit extremer Zeitbeschränkung. Die Grafik passt ganz gut zum Spielthema: Die Arenen muten postapokalyptisch mittelalterlich an, die Wurfgeschosse, Hindernisse und Verstecke sind gut darin verteilt. Die Barbaren sind phantasievoll gestaltet und animiert, vom Sumpfwesen über den Wahnsinnigen bis zum schwebenden Magier.

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Wertung zu Barbarian (PS2)

Wertung:

78 /10

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