Assassin's Creed Black Flag Resynced im Test: Bestens gerüstet für die Karibik
Test
Auch in Assassin's Creed Black Flag Resynced ist es immer noch eine Freude, über das Meer zu schippern - nicht zuletzt durch die Neuerungen. Wir verraten euch unser Fazit zum Remake.
Eine Seefahrt, die ist lustig
Doch was wäre ein Pirat ohne sein Schiff? Einen großen Teil unseres Abenteuers verbringen wir auf hoher See an Bord der Jackdaw. Damit Edward nicht zu lange von ihr getrennt wird, können wir uns jetzt auch endlich per Schnellreise direkt zu ihr begeben.
Auch 13 Jahre nach dem ursprünglichen Release ist es noch wahnsinnig atmosphärisch, übers Meer zu schippern und dabei der singenden Crew zu lauschen - jetzt können wir sogar auswählen, welchen Shanty sie anstimmen sollen!
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Aber auch ohne das Gesangstalent der Mannschaft lohnt es sich, einfach mal der Umgebung zu lauschen. Das Rauschen der Wellen und das Knarzen des Schiffs sind Musik in unseren Piratenohren.
Außerdem können wir in Black Flag Resynced sogar einen von zwei tierischen Begleitern mit auf Kaperfahrt nehmen, der Edward dann neben dem Steuer Gesellschaft leistet. Also, wenn das mal nicht die beste Neuerung von allen ist!
Es geht allerdings nicht immer so friedlich zu. Schließlich sind uns einige Seefahrer, denen wir begegnen, nicht freundlich gesonnen - und so kommt es gerne mal zu Seeschlachten. Auch daran wurde geschraubt und die Kanonen an Bord verfügen nun über sekundäre Feuermodi, die ordentlich auf den Putz hauen.
Quelle: PC Games
Die sekundären Feuermodi haben es in sich und setzen den gegnerischen Schiffen ganz schön zu.
Wir haben ja schon erwähnt, dass es drei neue Offiziere für die Jackdaw gibt. Die zu rekrutieren, lohnt sich auch absolut! Denn neben ihren eigenen Quests bringt jeder von ihnen auch eine neue Fähigkeit für die Jackdaw mit sich.
Sie helfen Edward also nicht nur in der Handlung, sondern sogar explizit in den Gefechten. Die machen durch die Verbesserungen jetzt sogar noch mehr Spaß als früher, auch wenn sie ganz schön knackig werden können, sollte man an den meisten Nebenmissionen vorbeischippern und sich nur auf die Story konzentrieren.
Ein großes Problem ist das allerdings nicht, denn es gibt mehrere Schwierigkeitseinstellungen, die man unabhängig voneinander vornehmen kann. Wir könnten uns also zum Beispiel das Kämpfen mit der Jackdaw erleichtern und dafür Edward stärker an Land herausfordern.
Quelle: PC Games
Der Crew und der Geräuschkulisse zu lauschen sorgt für eine besondere Atmosphäre, auch noch 13 Jahre nach dem Release des Originals.
Die offene Welt, die nun - abgesehen von der Schnellreise - ganz ohne Ladebildschirme auskommt, lädt mit neuen kleinen Inseln, verlockend beladenen Schiffen und anderen Nebenaktivitäten so richtig zur Erkundung ein.
Wollen wir zu einem noch unbekannten Ort schippern, findet die Jackdaw auf Knopfdruck auch ganz allein den Weg. Dann können wir die Füße hochlegen und einfach die Atmosphäre genießen. Oder wir hüpfen zur Erfrischung ins kühle Nass, denn im Remake kann Edward an jeder Stelle, die ihm beliebt, unter die Meeresoberfläche tauchen.
Sehnen wir uns nach dem Schwimmen mit Haien aber dann doch mal nach festem Boden unter den Füßen, können wir uns für eine Weile in unserem Anwesen in Great Inagua ausruhen. Das lässt sich auch mit gesammelten Bildern, Schiffsmodellen und weiteren Dingen dekorieren, um es so richtig zu Edwards neuem Zuhause zu machen.
(Fast) immer den Wind im Rücken
Auf Piraten mag nicht immer Verlass sein, doch was die Technik angeht, hat uns Black Flag Resynced schnell überzeugt. Es sieht schick aus, es läuft die meiste Zeit anstandslos, und die paar kleinen Bugs, denen wir begegnet sind, haben uns eher zum Schmunzeln gebracht als gestört.
Quelle: PC Games
Edward und Co. sind mit ihren ursprünglichen Stimmen am Start, da die Synchro zum Großteil beibehalten wurde.
Die Synchro von damals ist übrigens größtenteils geblieben und wurde für die neuen Missionen erweitert. Wir können also auch auf Deutsch Edwards bekannter Stimme lauschen.
Verpackt wurde das neue Piratenabenteuer übrigens, wie auch schon Assassin's Creed Shadows, in den Animus Hub. Man startet also nicht über ein klassisches Hauptmenü ins Spiel, sondern über diese neue Anwendung. Dafür gibt es aber auch ein paar Belohnungen abzuholen, wenn man bestimmte Dinge im Spiel erreicht hat.
In den In-Game-Store haben wir nur einen kurzen Blick geworfen, denn am besten gefällt uns Edward immer noch in seinen klassischen Piratenmonturen, die wir uns während unserer Zeit in der Karibik erspielen können. Und die haben wir damals wie heute sehr genossen.
Quelle: PC Games
Auch die Parkour-Manöver sind wieder sehr unterhaltsam. Gelegentlich bleibt Edward mal irgendwo kurz hängen, aber das gehört doch schließlich dazu.
Halten wir also fest: Assassin's Creed Black Flag Resynced (jetzt kaufen 69,99 € / 53,99 € ) fängt den Charme des Originals hervorragend ein und erweitert die Geschichten mit stimmigen Ergänzungen, die sich nahtlos einfügen. Es ist nicht perfekt, aber gerade für Fans des Originals eine tolle Gelegenheit, um einen der beliebtesten Teile der Reihe erneut zu erleben.
Und für alle Nachwuchspiraten, die mit dem Remake zum ersten Mal in See stechen wollen, haben wir nur einen einzigen Rat: Nehmt, was ihr kriegen könnt - und gebt nichts wieder zurück!
Meinungen
Assassin's Creed Black Flag Resynced erscheint am 9. Juli 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Das Remake hat das Abenteuer von Edward Kenway nicht nur optisch ordentlich aufpoliert, sondern auch einige neue Inhalte hinzugefügt - auf andere müssen wir aber wiederum verzichten. Transparenzhinweis: Das Spiel wurde uns vom Publisher zur Verfügung gestellt.
