Der Bewegungsradius im Kampf wird kreisrund dargestellt.
Schaffe, schaffe, Helden baue
Rollenspielüblich hat jeder Held seine eigenen Charakterwerte wie Angriffskraft, Geschicklichkeit, Verteidigung und Trefferquote, die bei jedem Levelaufstieg verbessert werden. Dieses erreicht der Spieler durch fleißiges Sammeln von Erfahrungspunkten, welche man nach erfolgreichen Kämpfen erhält. Weiterhin können bestimmte Zauber und Skills erlernt werden, die vom nützlichen Heilspruch bis hin zum mächtigen Wirbelsturm variieren und jedes Abenteurerherz höher schlagen lassen. Das Einsetzen dieser Fähigkeiten kostet in Arc eine bestimmte Anzahl so genannter Geistersteine, die man bei getöteten Monstern findet oder in Shops erwirbt. Waffen gibt es leider keine zu kaufen oder zu finden; dafür kann man in die jeweiligen Schnetzelwerkzeuge diverse Upgrades einsetzen. Höhere Kampfkraft, bessere Konterattacken oder eine Extra-Feuerattacke sind das Ergebnis.
Es kann nur einen Weg geben
Arc ist ein sehr linear aufgebautes Rollenspiel. Auf einer Übersichtskarte zieht eure Party von Location zu Location. Dort angekommen, sprechen Sie mit zahlreichen NPCs, besuchen Shops, holen sich Aufträge ab oder werden in Kämpfe verwickelt. Eine echte Handlungsfreiheit ist somit nicht gegeben; dies verhindert allerdings die endlosen Zufallskämpfe, welche bei anderen Rollenspiel-Titeln sehr oft negativ ins Gewicht fallen. Einsteiger werden sich aufgrund dessen und ob der für Rollenspiele vergleichsweise kurzen Spieldauer von ca. 50 Stunden gut zurechtfinden. Die Grafik ist guter Durchschnitt und für dieses Genre typisch; die Animationen der Figuren und der Zwischensequenzen sind sehr ordentlich. Bei der Übersetzung der Texte ins Deutsche hat Sony ganze Arbeit geleistet. Mir ist kein richtig gravierender Fehler aufgefallen. Hervorzuheben ist auch der Soundtrack: Die sehr abwechslungsreichen Melodien unterstützen das Fantasy-Ambiente gekonnt, erscheinen fast nie nervig und entführen Sie in die atmosphärische
Welt von Arc - Twilight of the Spirits.
