VIER FÄUSTE IN PARIS Sasaki-san gewährte Florian Brich während der Ubidays ein Kurzinterview.
In der letzten Woche erschien Soulcalibur IV in Deutschland. Im Rahmen der Ubidays in Paris sprach Play³ mit Katsutoshi Sasaki, dem Direktor und Hauptverantwortlichen von Soulcalibur IV, über Kampfgeist, Technikwucht und seine bevorzugte Steuermethode.
Play³: Was ist für Sie der Kern eines Kampfspiels?
Sasaki-san: Das ist die Begegnung von zwei oder mehreren Spielern, die sich im Duell messen. Und dank der Online-Funktionen - wie z.B. dem Matchen von Skillstufen - geht das über die Konsolen noch besser als in der Spielhalle.
Play³: Welche technischen Verbesserungen zeichnen Teil vier aus?
Sasaki-san: Wie auch in den vergangenen Teilen haben wir wieder nach bestmöglicher grafischer Präsentation gestrebt. In technischer Hinsicht sind unter anderem die zerstörbaren Rüstungen, die Kameraführung oder die Windeffekte zu nennen. Ein besonderes Augenmerk legen wir zudem auf die Siegerposen - die Darstellung der Freude über ein gewonnenes Match ist extrem wichtig für uns.
Play3: Die Serie geht in die vierte Runde - Ist da die Waffenkammer nicht langsam leer?
Sasaki-san: Tatsächlich wird es immer schwerer, noch unverbrauchte, einzigartige Waffen zu finden. Unser Fokus ist daher noch stärker auf ein actionlastiges und fesselndes Gameplay (bspw. mit den Charge-Attacken)gerichtet.
Play³: Prügelspiel-Veteranen sind meist auf das Steuerkreuz geeicht. Welche Variante bevorzugen Sie - Analog oder Digital?
Sasaki-san: Ich habe mich ganz gut an die analoge Sticksteuerung gewöhnt, zumal das Wegrollen dadurch einfacher wird. Persönlich zocke ich aber auch übers D-Pad.
Vielen Dank für das Interview!
