You're in the Movies im Test

Test Horst Heindl

PC-Kollege Ali Wenzel schlägt den Gangster und verschont die Frau in diesem Minispiel. PC-Kollege Ali Wenzel schlägt den Gangster und verschont die Frau in diesem Minispiel. Ein geräumiges, hell erleuchtetes Zimmer, eine möglichst gleichmäßig strukturierte Wand (am besten weiß) und einen Kasten Bier, das solltet ihr voraussetzen, wenn ihr You’re in the Movies spielen wollt. In dem Titel werden eure Bewegungen mit der Live-Vision-Kamera aufgezeichnet und in einen kurzen Filmtrailer hineinprojiziert. Das hell erleuchtete Zimmer mit der gleichmäßig aussehenden Wand benötigt ihr, damit euer Körper komplett und fehlerfrei auf der virtuellen Leinwand dargestellt wird. Ist es zu dunkel, kann es passieren, dass etwa euer Kopf abgeschnitten wird. Für unseren Test mussten wir außerdem unsere schwarzen Sessel im Testraum aus dem Weg schieben, da sie nach dem Scan des Hintergrundes durch die Kamera noch immer für Bildstörungen sorgten. Bei erfolgreichem Scan erscheint euer Körper – ähnlich wie bei einem Greenscreen – vor einer beliebigen Kulisse, einem Dschungel etwa. Habt ihr alle Einstellungen vorgenommen, wählt ihr eines aus 30 Filmskripten aus. Den Actionstreifen Ninja-Schule etwa oder die Liebesschnulze Nah am Herzen. Jedes Skript wiederum besteht aus 15 bis 20 Szenen, die von euch gespielt werden müssen.

Affentanz
Xbox 360 - You're in the Movies Xbox 360 - You're in the Movies Bevor es losgeht, wählt ihr eine Rolle, um euch anschließend in Minispielen zum Affen zu machen als der neue Robert de Niro zu profilieren. Da müsst ihr etwa im Ninja-Stil Steinblöcke zerdeppern, indem ihr eure Fäuste vor der Kamera durch die Luft schwingt, ein Moped durch Bewegung eures Oberkörpers steuern oder bestimmte Gesten und Gesichtsausdrücke ausführen. Das alles funktioniert erstaunlich gut. Dumm nur, dass sich die Minispiele, unabhängig vom Skript, viel zu häufig wiederholen. Ein weiteres Problem: Steht ihr für eine Szene seitlich zum Fernseher, wird es schwierig, auf der Mattscheibe zu erkennen, was ihr zu tun habt, und gleichzeitig den Blick nach vorne zu richten. Enttäuschend ist auch die Länge der fertigen Filme. Zirka fünfzehn Minuten Filmaufnahmen stehen nur ein bis zwei Minuten fertige Filmtrailer gegenüber. Dafür könnt ihr im Regiemodus eigene Skripte erstellen. Zwar stehen euch nur vorgefertigte Szenen zur Verfügung, doch wenigstens dürft ihr die dargestellten Auftritte durch eure eigenen ersetzen, Szenen umstellen und mit dem Headset sogar eigene Tonaufnahmen einspeisen.

Bildergalerie: You're In The Movies
Bild 1-3
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Wertung zu You're In The Movies (X360)

Wertung:

7.0 /10
Pro & Contra
Dank des witzigen Spielprinzips: selten so viel in einem Spiel gelachtSchneller, unkomplizierter Einstieg in das Spiel
Nicht alle Darstellungen werden für den fertigen Trailer verwendet.Nach einer Stunde ist die Luft raus; Minispiele wiederholen sich zu oft.Die fertigen Filmtrailer, die man sich am Ende ansehen kann, sind zu kurz.Steht man seitlich zum Fernseher, kann man kaum auf den Bildschirm sehen.
Fazit

Technisch akzeptables und für kurze Zeit unterhaltsames Partyspiel.

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