Wolf of the Battlefield: Commando 3

Test

Und schon wieder Capcom! Und schon wieder darf geballert werden, was das Zeug hält. Dabei fällt auf, dass sich das Spielprinzip und auch der Grafikstil stark an dem in der vergangenen Ausgabe getesteten Rocketmen: Axis of Evil orientieren. Hat man da wohl die Grafik-Engine zweitverwendet?

World of the Battlefield: Commando 3 World of the Battlefield: Commando 3 Im Gegensatz zu den Weltraumhelden ballert es sich hier um einiges flüssiger. Ihr schlüpft in die Rolle eines von drei Söldnern und zeigt einem durchgeknallten Weltherrscher-Aspiranten, was man alles mit unendlicher Munition und ein paar Granaten kaputt machen kann. Solltet ihr noch ein bis zwei Freunde vor der Konsole oder über Xbox Live zur Verfügung haben, dann gehen bis zu drei Ein-Mann-Armeen gleichzeitig auf Zerstörungstour.
Das Spielprinzip an sich wurde schon dutzendfach in der Arcade abgefrühstückt. Mit dem linken Stick wird gelaufen und mit dem rechten darf in alle Richtungen geballert werden. Die coole Comicgrafik und der lateinamerikanisch angehauchte Sound machen Laune. Jedoch stellen sich durch das angestaubte Spielprinzip schneller Ermüdungserscheinungen beim Spielen ein. Wenn ihr einen weiteren 360°-Shooter sucht, um eure Sammlung komplett zu machen, dann greift zu. Besser als Rocketmen ist es allemal.

Preis: 800 Microsoftpunkte (9,60 Euro)
Spieler: 1-3

Wertung zu Wolf of the Battlefield: Commando 3 (X360)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Cooler ComiclookKlasse SoundFlüssig spielbar
Altbackenes SpielprinzipWenig Abwechslung
Fazit

Ballerei mit mächtig Wumms, aber altbackenem Spielprinzip. Videospielveteranen horchen auf.

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