Dawn of War: Dark Crusade

Test Oliver Haake

Aus den Gräbern erhebt sich eine Armee, wie sie die Völker der Galaxis lange nicht gesehen haben!

Das noch junge Volk der Tau setzt massiv auf waffenstarrende Panzer, Kampfanzüge und ihre Verbündeten, die Kroot. Das noch junge Volk der Tau setzt massiv auf waffenstarrende Panzer, Kampfanzüge und ihre Verbündeten, die Kroot. Mit Dark Crusade erscheint bereits das zweite Add-on für Dawn of War. Die Geschichte knüpft genau dort an, wo sie in Winter Assault aufhörte. Die Necrons, ein lang vergessenes und mörderisches Volk, erhebt sich auf der umkämpften Welt Kronos aus der Gruft, um alles Leben auszulöschen! Das Timing der Todeskommandos könnte nicht besser sein. Gerade tobt ein Konflikt epischen Ausmaßes. Die Tau, ein weiteres neues Volk, kämpfen auf Kronos gegen wilde Orks, arrogante Eldar, die Mächte des Chaos und die Streitkräfte des Imperiums.

Sehr dynamisch

Im Gegensatz zum Hauptspiel und dem ersten Add-on Winter Assault ist die Dark Crusade-Kampagne vollkommen dynamisch. Die Spielwelt ist in eine 25 Territorien umfassende Übersichtskarte aufgeteilt, auf der die Kriegsparteien rundenweise ihre Armeen verschieben. Schlachten werden natürlich wie gehabt in Echtzeit ausgetragen. Jedes Territorium hat jedoch Eigenheiten.

In manchen Gebieten besitzen die Computergegner eine starke Garnison mit Elite-Kommandanten an ihrer Spitze, in anderen Bereichen verteidigen nur zweitklassige Truppen. Dazu bietet jedes Areal nachhaltige Boni. Erobern Sie beispielsweise den Raumhafen von Kronos, dürfen Sie Ihre Armee innerhalb eines Zuges an fast jeden Ort auf der Spielkarte verschieben - gegnerische Festungen ausgenommen.

Andere Territorien bieten handfeste Vorteile, etwa zusätzliche Truppen und Ressourcenpunkte, die Sie in Ihre Leibgarde investieren. Das ist ein weiterer Unterschied zu den Vorgängern: Zwar bauen Sie wie gewohnt während jeder Schlacht Ihre Basis und Armee auf. In den Strategierunden können Sie aber Punkte in eine Armee investieren, die bereits zu Beginn eines Gefechts Gewehr bei Fuß steht. Übrigens: Alle Parteien werden von einem Commander angeführt, den Sie mit bis zu zehn Upgrades wie Sprungdüsen, besserer Panzerung oder Tarnschilden ausstatten.

Kleine Macken

Auf dieser Risikoartigen Karte machen Sie in der Strategierunde Ihren Zug. Auf dieser Risikoartigen Karte machen Sie in der Strategierunde Ihren Zug. Zwar hinterlassen die Grafik, der Kampagnenmodus und die beiden neuen Völker einen guten Eindruck, die Wegfindung der Tau-Einheiten zwingt jedoch zur Kritik. Durch die schiere Größe der Tau-Panzer und -Kampfanzüge bleiben Einheiten öfter ste-cken. Dazu zeigt die künstliche Intelligenz eine durchwachsene Leistung. Oft greifen Computergegner zu Beginn einer Partie heftig an, dann stellen sie die Attacken plötzlich ein und bleiben bis zu ihrer Niederlage passiv. In anderen Kämpfen zeigt sich die KI in den ersten zehn Minuten gar nicht und plötzlich fällt sie mit einer riesigen Übermacht über den Spieler her.

Bildergalerie: Warhammer 40.000: Dawn of War: Dark Crusade
Bild 1-3
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Wertung zu Warhammer 40.000: Dawn of War: Dark Crusade (PC)

Wertung:

8.5 /10
Pro & Contra
Dynamische KampagneMindestens 25 verschiedene MissionenDawn of War wird um zwei Völker bereichert
Add-on ist ohne Hauptspiel lauffähigTeils durchwachsene Wegfindung und KI

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