Eltern, rettet Weihnachten und kauft nicht diese Spiele!

Special David Martin

Videogameszone listet jene Spiele auf, die am Weihnachtsabend für müde statt begeisterte Lächeln sorgen.

Leisure Suit Larry: Box Office Bust (PS3, Xbox 360) - Larry war mal cool. Jetzt ist er alt und verstaubt. Zumindest der neueste Ableger des Charmeurs suggeriert diesen Eindruck. Finger weg! Leisure Suit Larry: Box Office Bust (PS3, Xbox 360) - Larry war mal cool. Jetzt ist er alt und verstaubt. Zumindest der neueste Ableger des Charmeurs suggeriert diesen Eindruck. Finger weg! Es ist Heiligabend. Voller Vorfreude nimmt man sein Geschenk entgegen. Es ist hübsch eingepackt. Schleifchen verzieren das 19 mal 13,5 Zentimeter große Päckchen. Ein Spiel kann es allerdings nicht sein, schließlich ist die Höhe des Präsents höher als eine handelsübliche Spieleschachtel. Und es ist von Oma und Opa. Knick, knack, links und rechts das Geschenkpapier abgefriemelt. Die Vorfreude auf das Innere steigt ins Unermessliche - angetrieben vom Inneren Ich, dass sich so sehr ein neues Spiel wünscht. Ohje, zum Vorschein kommen drei Tafeln Schokolade. Vollmilch und Zartbitter. Danke, Oma! Doch, Moment: Darunter blickt etwas Weißes (je nachdem auch Grünes oder Transparentes) entgegen. Noch schneller wird es vom restlichen - nervigen - Papier befreit. Und siehe da: ein Spiel. Und siehe da zum Zweiten: G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra. So schnell sich die Vorfreude auch aufgebaut hat, so rasch ist sie in ihrer selbst wieder zusammengebrochen. Als ob dem Jenga-Turm zwei der unteren drei Hölzer entfernt wurden. Oder Bill Kaulitz auf einmal zur Tür reinkommt. Netterweise bedankt man sich bei den Großeltern. Das Spiel wird zurück auf den Gabentisch gelegt, wird nach den Feiertagen allerdings in Auktionsplattformen oder beim örtlichen Spiele-Dealer nach einem neuen Kunden schreien.

Klar, sie ist verwirrend und vielfältig, gar überfordernd, die Auswahl an Videospielen. Bunte und auffallende Cover ziehen Eltern und Großeltern in einen Bann. So wie es Modern Warfare 2 mit uns tut. Nur anders. Und dahin scheint sich der Trend zu bewegen. Je optisch gewürzter und ansprechender das Produkt gestaltet wurde, desto leichter lassen sich Eltern vom Kauf überzeugen. Das fette USK-Siegel am unteren linken Rand der Verpackung tut dabei sein Übriges - auch darauf schauen Eltern vor dem Kauf. Doch bevor Eltern in den Elektromärkten dieser Welt wildern, sollten sie auf die Wünsche iher (volljährigen) Kinder hören, niemals aber i-r-g-e-n-d-e-i-n Spiel schenken. Denn: Wir Spieler sind wählerisch. Sehr sogar. Wir wollen keine C-Promis in den Konsolenschacht schieben. Uns auch nicht mit einem lieblosen Bitmap-Helden anfreunden. Oder auf matschige Texturen starren. Oder uns durch eine gähnend langweilige Story quälen. Wir wollen Spaß und ein möglichst lang unterhaltendes Videospiel! Und vor allem: ein frohes Gesicht am Weihnachtstag. Von welchen Spielen Eltern dieses Jahr unbedingt die Finger lassen sollten, das zeigen wir anhand der nachfolgenden Bildergalerie. Da im Jahr gefühlte Eintausend Spiele-Gurken den Weg in die Läden finden, ist die Galerie selbstverständlich nicht vollständig. Unter anderem mit dabei: Tornado Outbreak, Onechanbara und mehr!

Bildergalerie

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