Der Selbstmordattentäter im Einsatz leider gegen uns.
Im letzten Monat hatten wir uns zu einem Test der Import-Version von TMBO entschlossen, da auf den europäischen Servern noch nicht genug Kundschaft zugegen war, um das Spiel auf Herz und Nieren zu testen. Jetzt ist das Spiel im Handel und wir hatten genug Gelegenheit, sowohl online als auch im lokalen Netzwerk für ordentliche Blechschäden zu sorgen.
Nichts Neues
Gegenüber der US-Version wurde fast nichts geändert. Noch immer wählt man eines von 15 martialisch aussehenden Fahrzeugen und stürzt sich ins Gefecht. 20 Arenen unterschiedlicher Größe stehen zur Auswahl. Mit zielsuchenden Raketen, explosiven Fässern und noch ausgefallenerem Arsenal geht's den Gegnern an den Kragen. Die Spielgeschwindigkeit ist hoch, was Anfänger frustrieren kann. Wer sich größere Peinlichkeiten im Match gegen menschliche Mitspieler ersparen will, der übt vorher im LAN-Modus mit computergesteuerten Gegnern oder spielt die Offline-Version des Spiels. Noch immer ist der Titel im Grunde nur eine Online-Variante des Ursprungstitels Twisted Metal: Black. Weder neue Fahrzeuge noch weitere Arenen kamen hinzu. Neue Spielmodi bieten zumindest den Hauch von Veränderung, am grundlegenden Gameplay ändert das natürlich nichts. Leider wurde die ohnehin nur zweckmäßige Chat-Lobby nicht in die europäische Fassung übernommen. So laufen die Matches recht anonym ab. Während man sich beim Online-Shooter SOCOM sogar in Echtzeit gegenseitig per Headset anfeuern kann, besteht beim Autokampf nicht einmal die Möglichkeit, sich zu verabschieden. Leider sind die hier abgebildeten Screenshots aus technischen Gründen pixeliger als das Spiel in Bewegung.
