In Bodennähe gibt es reichlich Deckung.
Wie aus dem Reinhard-Mey-Klassiker bekannt, ist über den Wolken die Freiheit grenzenlos. Damit das so bleibt, gibt es Spiele wie Top Gun - Combat Zones, in denen Sie durch raketengestützte Selektion dafür sorgen, dass die Schurken den Himmel denen überlassen, die dort hingehören - den Engeln und den Vögeln. Das lässt sich per Quickstart erledigen oder in einer Kampagne mit 36 Missionen. Diese gliedert sich, um dem Titel gerecht zu werden, in einen Academy- und einen Kampfteil. Einen Unterschied gibt es dabei nicht: Egal, ob in der Top Gun-Fliegerschule oder im Krisengebiet, eine größere Anzahl von Feinden wartet in der Luft, aber auch zu Wasser und zu Lande darauf, in die ewigen Jagdgründe befördert zu werden. Je nach Schwierigkeitsgrad ist das mehr oder weniger einfach, aber nie spannend. Im Replay-Modus sieht das Geschehen ganz gut aus. Im Spiel selbst verhindert ein geringer Sichtradius, dass die recht detailliert gerenderten 3D-Modelle richtig zur Geltung kommen. Alle Objekte sind erstaunlich groß und überdimensioniert geraten. So bieten Eisenbahnbrücken, die locker 500 Meter hoch sind, zwar viel Platz für halsbrecherische Flugmanöver, die dank der ordentlichen Steuerung kein Problem darstellen - sonderlich realistisch ist dies jedoch nicht. Gelegentlich entsteht der Eindruck, sich mit einem Spielzeugflugzeug durch eine Welt von Riesen zu bewegen, und das Geschwindigkeitsgefühl ist nicht gerade berauschend. Dennoch: Wer auf schnörkellose Flug-Action steht und dabei keine großen Ansprüche hat, ist bei Top Gun gut aufgehoben.
Bildergalerie: Top Gun - Combat Zones
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