Tom Clancy's Splinter Cell

Test

Zu Beginn dürft ihr euch mit Fishers Fähigkeiten vertraut machen. Zu Beginn dürft ihr euch mit Fishers Fähigkeiten vertraut machen. Zivilisten verschonen

Einen Unschuldigen abzuknallen ist ebenfalls nicht drin - die Vermeidung ziviler Verluste
ist Fishers oberstes Gebot. Ein Fehltritt und ihr werdet sofort zurückgepfiffen! Einige Widersacher halten zudem nützliche Informationen für euch parat. Also nicht gleich niedermähen! In diesem Fall schleicht ihr euch am besten unbemerkt von hinten an ihn heran, schnappt ihn blitzschnell und haltet ihm eure Knarre an die Schläfe. Um zu verhindern, dass der Typ nach dieser Aktion Alarm schlägt, dürft ihr ihn danach mittels Tastendruck ausknocken. Apropos Alarm: Habt ihr eine Person überwältigt, ist es empfehlenswert, diese zu schultern und sich ihrer in einer möglichst dunklen Ecke zu entledigen. Schließlich könnte der reglose Körper ja vom restlichen Wachpersonal entdeckt werden! Wird es mal zu brenzlig, könnt ihr sogar Gegenstände, wie z. B. eine Flasche, aufheben und sie als Ablenkungsmanöver klirrend in eine Ecke werfen. Selbst das leise Surren einer Überwachungskamera darf eurer Aufmerksamkeit nicht entgehen. Ein gezielter Schuss aus gebührender Entfernung ist hier oft die beste Lösung. Um euch einen kurzen Überblick zu verschaffen, welcher Hightech-Spielereien ihr euch als Fisher bedienen dürft, haben wir einige davon in einem Extrakasten mit einer kurzen Erklärung aufgeführt. Allerdings konnten wir aus Platzgründen leider nicht sein komplettes Equipment unterbringen.

Licht und Schatten
Wie oben bereits erwähnt, spielt Licht bei diesem Spionage-Thriller eine bedeutende Rolle. Natürlich haben sich die Entwickler diesbezüglich sehr viel Mühe gegeben, alles möglichst detailgenau und sauber darzustellen. Das ist ihnen zwar gelungen, vergleicht man aber die GC- und die PS2-Version mit Sams Xbox-Auftritt, stellt man schnell einige Unterschiede fest. So können sich grafisch beide nicht ganz mit dem Detailreichtum und dem perfekten Zusammenspiel von Licht und Schatten messen. Auch einige andere Details, wie beispielsweise Regale oder auch das Gameplay nicht tangierende zusätzliche Räume, wurden kurzerhand weggelassen. Als Entschädigung dafür kommt ihr aber bei beiden Versionen in den Genuss eines zusätzlichen Bonuslevels. Die GC-Fassung hat außerdem sogar noch eine exklusive Waffe - die Sticky-Bomb - zu bieten, die bei der Detonation eine verheerende Schockwelle auslöst.

Überarbeitete KI
Vergleicht man alle drei Versionen miteinander, sind hauptsächlich die KI betreffend erhebliche Unterschiede erkennbar. Im Gegensatz zu Sams Xbox-Auftritt dürft ihr euch nun auch einige kleinere Schnitzer leisten, die euch auf der Konkurrenzkonsole Kopf und Kragen kosten würden. Zwar ist der Frustfaktor dadurch weniger hoch, allerdings lässt sich darüber streiten, ob dies den Spielspaß erhöht oder vielleicht sogar eher mindert. Die gebotene Geräuschkulisse sowie die spannungsfördernde musikalische Untermalung ist aber bei allen drei Konsolen-Vertretern klasse. Selbst die deutsche Sprachausgabe gelang den Entwicklern äußerst gut. Übrigens: Sollte euch Sams Stimme vertraut vorkommen, dann liegt das daran, dass Martin Kessler, deutscher Sprecher von Nicolas Cage, für die Synchronisation gewonnen werden konnte.

Wertung zu Tom Clancy's Splinter Cell (GC)

Wertung:

90 /10

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