Thrillville ist das Leipziger Allerlei der Computerspiele ... denn da ist wirklich allerlei drin!
Kernelement ist der Bau waghalsiger Achterbahnen.
Flirtsimulation, Wirtschaftssimulation, Prügelspiel, Arcade-Flugzeug-Shooter, Rennsimulation, Geschicklichkeitsspiel ... die Liste der in Thrillville: Verrückte Achterbahn verwursteten Genres ist genauso lang und abgefahren wie die Achterbahndesigns, die der Spieler selbst erstellen kann. Thrillville ist im Kern aber immer noch eine Wirtschaftssimulation, denn im Spielverlauf gilt es, mehrere Vergnügungsparks in den schwarzen Zahlen zu halten.
Um die zahlende Kundschaft bei Laune zu halten, sorgen Sie für deren leibliches Wohl, indem Sie Ess-Stände und Toiletten geschickt platzieren. Auch zahlreiche Fliehkraft-Schleudern stehen zur Auswahl, mit denen Sie den Spaßfaktor des Parks erhöhen. Dabei stehen mehrere Settings, zum Beispiel Western oder Science Fiction, zur Verfügung. Ihre Spielfigur dürfen Sie übrigens in ausnahmslos jedes Fahrgeschäft einsteigen lassen und anschließend die rasant vorbeiziehende, lebhafte Comicwelt aus der Ego-Perspektive bewundern. Als Parkmanager stellen Sie auch Mechaniker, Reinigungskräfte oder Unterhalter ein, die Sie alle nach Gutdünken selbst steuern können.
Als Unterhalter müssen Sie etwa à la Guitar Hero ein Lied choreographieren. Die 50 zusätzlichen Minispiele sind sehr simpel und werden im Solospiel schnell langweilig, dürfen aber gemeinsam mit bis zu vier Mitspielern ausgetragen werden. Witzig: Mit allen Parkbesuchern können Sie Gespräche führen und manchmal dürfen Sie diese sogar anbaggern. Leider ist der anspruchslose Wirtschaftspart zu leicht, sodass der Rubel mühelos rollt. Jede Menge Spaß bietet aber der freie Bau waghalsiger Achterbahnen, der komfortabel vonstatten geht und mit "Woah"-Elementen wie Feuerringen oder falschen Ziegelwänden aufgepeppt werden kann.
