Import-Test: The Legend of Zelda: The Four Swords

Test

Spielerisch erinnert The Four Swords an A Link to the Past. Spielerisch erinnert The Four Swords an A Link to the Past. Gemeinsam stark
Wenn es zum Beispiel nötig ist, einen Steinblock wegzubewegen, sollten sich alle Links parallel auf einer Linie bewegen. Habt ihr eine Formation gewählt, so machen alle Links dieselben Aktionen wie der Haupt-Link. Den Einzelspielermodus könnt ihr sowohl mit dem Game Boy Advance als auch mit dem GameCube-
Controller spielen. Wenn ihr mit dem GameCube-Controller daddelt, müsst ihr trotzdem nicht auf das Game-Boy-Advance-Feeling verzichten. Denn witzigerweise wird einfach ein Game-Boy-Advance-Bildschirm eingeblendet, wenn ihr ein Haus oder einen Dungeon betretet. Natürlich in der gleichen grafischen Qualität, wie sie auch auf dem Handheld angezeigt würde. Der Einzelspielermodus macht also auch jede Menge Spaß, kann aber bei weitem nicht mit dem Mehrspielermodus mithalten. The Legend of Zelda: The Four Swords + beinhaltet aber mehr als ein einziges Spiel. Das von uns beschriebene Hyrule Adventure gleicht spielerisch dem Game-Boy-Original The Four Swords. Darüber hinaus beinhaltet die japanische Version von The Four Swords + noch die Spiele Navi Trackers und Shadow Battle, welche wir euch im Extrakasten auf Seite 67 vorstellen.In der US-Version von The Four Swords +, welche am 7. Juni unter dem Namen The Legend of Zelda: Four Swords Adventures in Amerika erscheint, wird Navi Trackers aus unbekannten Gründen jedoch nicht enthalten sein.

Aus technischer Sicht ist The Four Swords + nett, mehr aber auch nicht. Die Grafik ist in dem bereits aus A Link to the Past bekannten 2D-Stil gehalten, wurde aber mit einigen hübschen Effekten aufgepeppt. Neben feinen Licht- und Partikel-Effekten gibt es auch Schockwellen sowie andere durch Magie ausgelöste Ef-fekte zu sehen. Aufgrund der immensen Grafikpower des GameCube bewegen sich teilweise enorm viele Objekte über den Bildschirm. Nichtsdestotrotz wird das Potenzial des GameCube zu keinem Zeitpunkt ausgereizt. Gleiches gilt für den Sound. Musik und Soundeffekte sind überwiegend aus den Zelda-Spielen bekannt und sorgen für die passende Atmosphäre. Da die Musikstücke aber immer noch im Midi-Format aufgenommen wurden, kann von einer orchestralen Musikkulisse keine Rede sein. Allerdings sollte man fairerweise erwähnen, dass es bei The Four Swords + nicht auf die Technik ankommt. Nintendo wollte den Titel in vielen Belangen bewusst simpel halten, was bei einem Multiplayer-Titel sehr wichtig ist, an dem möglichst viele Spieler gleichzeitig Vergnügen haben sollen. Die Rechnung "Gameplay über Grafik" geht dabei voll auf! Zwei Dinge verhindern aber eine höhere Wertung. Zum einen ist es sehr schade, dass für den Mehrspielermodus unbedingt GBAs benötigt werden. Zum ande-ren ist der Einzelspielermodus zwar durchaus unterhaltsam, aber nicht auf Dauer motivierend. Es handelt sich eben einfach nicht um ein episches Zelda-Abenteuer wie beispielsweise The Wind Waker. Der Mehrspielermodus ist dagegen ein echter Party-Knüller, der an die genialen Mehrspieler-Partien von Super Smash Bros. Melee oder Mario Kart: Double Dash!! erinnert.

Wertung zu The Legend of Zelda: The Four Swords Adventures (GC)

Wertung:

79 /10

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