The Expanse: Osiris Reborn - Entwickler-Interview zum Sci-Fi-Abenteuer mit Mass Effect-Vibes
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In einem neuen Entwickler-Interview gibt das Team hinter The Expanse: Osiris Reborn detaillierte Einblicke in Spielsysteme, Entscheidungen und Kampfausrichtung.
Mit The Expanse: Osiris Reborn - lest hier unsere Gamescom-Vorschau zum Spiel - entsteht derzeit ein storylastiges Sci-Fi-Rollenspiel, das sich deutlich an genreprägenden Vorbildern wie Mass Effect orientiert. In einem ausführlichen Entwicklerinterview, welches im Rahmen des kürzlich stattgefundenen New Game+ Showcase gezeigt wurde, sprechen die Verantwortlichen nun über zentrale Designentscheidungen.
Flexible Spielstile statt starres Klassensystem
Laut den Entwickler stand früh die Frage im Raum, ob Osiris Reborn ein klassisches Klassensystem erhalten soll. Stattdessen sollen Spieler über sogenannte Playstyles in das Rollenspiel eingeführt werden, die eher als Startpunkt denn als feste Rolle gedacht sind. Ziel des Systems sei es, verschiedene Machtfantasien abzubilden - vom Scharfschützen bis zum gadget-fokussierten Techniker. Die spielerische Freiheit ist in The Expanse: Osiris Reborn jedoch nicht unbegrenzt. Zwar dürfen Spieler neue Waffen und Gadgets ausprobieren, selbst wenn sie nicht perfekt zum gewählten Playstyle passen, doch langfristig verlangt das Spiel eine klare Festlegung.
Bereits bei der Charaktererstellung sind so wichtige Weichenstellungen vorgesehen. Spieler wählen eine von drei großen Fraktionen des Expanse-Universums: Belter, Erdling oder Marsianer. Diese Herkunft beeinflusst nicht nur die Figur selbst, sondern auch ihre Wahrnehmung der Ereignisse. Die Handlung ist zeitlich in den ersten drei Romanen der Vorlage angesiedelt, bekannte Ereignisse werden jedoch aus einer neuen Perspektive erlebt.
Zum Spielercharakter gehört zudem ein Geschwisterteil mit eigener Persönlichkeit und eigener Rolle innerhalb der Geschichte. Überhaupt spielen die Begleiter eine zentrale Rolle. Jeder von ihnen ist fest im Universum verankert, bringt eigene Konflikte, Beziehungen und Meinungen mit und kommentiert wichtige Entscheidungen. In Schlüsselmomenten könnten sie Hinweise geben, Kontakte vermitteln oder taktische Vorteile verschaffen. Auch Romanzen sind vorgehen, Details dazu halten die Entwickler jedoch noch zurück.
Kämpfe sind taktisch, gadgetlastig und teamorientiert
Spielerisch setzt Osiris Reborn auf ein coverbasiertes Gunplay mit mehreren Ebenen. Neben klassischen Waffen spielen Fähigkeiten und Gadgets eine zentrale Rolle, darunter offensive Varianten wie Granaten oder Geschütztürme sowie defensive Optionen wie Schilde oder Drohen. Ergänzt wird das System durch die Begleiter, die in bestimmten Situationen diverse Kampfvorteile auslösen können. Alles in allem kann man also wohl völlig zurecht festhalten, dass The Expanse: Osiris Reborn nicht mit Mass-Effect-Vibes geizt.
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Quelle: Owlcat Games auf Youtube
