echnisch beeindrucken vor allem die genialen Feuer- und Raucheffekte.
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Das Besondere der beiden frei wählbaren Vorgehensweisen ist die Tatsache, dass beide funktionieren. Die Levels bieten mit einigen Ausnahmen stets genug Möglichkeiten, ungesehen seine Feinde rücklings zu meucheln oder aber im Adrenalinrausch mit einem Kugelhagel zu erledigen. Als ob diese Wahlmöglichkeiten nicht schon für genug Abwechslung sorgen würden, werden dem Spieler hin und wieder Zivilisten zur Seite gestellt, die es zu beschützen gilt, denen man aber auch simple Befehle geben kann. Auch dieses Element funktioniert sehr gut, da die ausgereifte KI der Schutzbefohlenen für ein gutes und glaubwürdiges Verhalten, etwa beim Suchen von Deckung, sorgt.
Natürlich hat das einen überaus positiven Einfluss auf die Langzeitmotivation und so nimmt man die Levels, selbst nach dem Durchspielen des Storymodus, im Missionsmodus noch mehrere Male in Angriff. Da hier die Leistungen durch das Freischalten neuer Waffen und weiterer Bonusmissionen belohnt wird, erlebt man abermals einen Motivationsschub.
Ohne die erstklassige Steuerung würde das Gameplay allerdings nicht funktionieren. Vier Trainingsmissionen bringen dem Spieler die komplexe, aber sehr durchdachte Tasten-Belegung näher. Mehrere Einstellmöglichkeiten und die Anpassung der Achsensensitivität machen das Steuerschema von Syphon Filter: Dark Mirror im Action-Sektor klar zur Referenz.
Good looking
Gelegentlich muss man einen Zivilisten beschützen, der auch einfache Befehle befolgt.
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In grafischer Hinsicht macht der Sony-Titel eine ebenso gute Figur wie spielerisch. Die Charaktermodelle sind allesamt sehr detailliert und sehen vor allem in den In-Game-Zwischensequenzen durch realistische Gesichtszüge unverschämt gut aus. Die Entwickler haben sich die Liebe zum Detail bewahrt und abwechslungsreiche Innen- und Außenareale geschaffen. Die Raffinerie in Alaska etwa beeindruckt durch eisige Verladeplätze, heiße Verarbeitungshallen, in denen regelmäßig Feuerfontänen aus dem Boden oder aus den Wänden schießen, und ein abgeschottetes Gewächshaus, in dem geheime Bioexperimente durchgeführt werden.
Die Musikuntermalung leistet ebenfalls einen großen Beitrag zum überaus positiven Gesamtergebnis. In actionfreien Passagen säuseln ruhige Melodien aus den Lautsprechern. Sekunden später jagen dem Spieler treibende Kompositionen mächtig Adrenalin durch die Venen. Lediglich die deutsche Sprachausgabe ist nicht sonderlich gelungen und sorgt durch unpassend gewählte Synchronsprecher und teils miese Betonung für ordentlich Punktabzug.
Klassenprimus
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Der fünfte Teil der Serie stellt nach dem verkorksten PS2-Vorgänger nicht nur die Serienehre wieder her, sondern ist auch der Beweis, dass eine anspruchsvolle Steuerung auf der PSP durchaus funktioniert. Leider konnten wir bis zum Redaktionsschluss den Mehrspielermodus nicht testen. Wir holen deshalb die Wertung im Rahmen eines Test-Updates in einer der kommenden Ausgaben nach.
