Aktuelle Studie belegt positive Wirkung von Gaming - vor allem in schweren Lebensphasen
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Eine internationale Studie beleuchtet positive Effekte von Gaming auf das Wohlbefinden. Durch Spielen am PC wird für viele die Einsamkeit bekämpft, schwierige Zeiten werden einfacher und Glücksgefühle ausgelöst.
Anlässlich des World Mental Health Day wurde jetzt die internationale Studie "Power of Play 2025" veröffentlicht. Die repräsentative Umfrage wurde von der Entertainment Software Association (esa) in Zusammenarbeit mit verschiedenen internationalen Branchenverbänden, darunter Video Games Europe und dem Verband der deutschen Games-Branche (game) durchgeführt.
Insgesamt wurden mehr als 24.000 Spieler ab 16 Jahren aus 21 Ländern auf sechs Kontinenten befragt, die mindestens eine Stunde pro Woche Computerspiele oder Videospiele spielen. In Deutschland nahmen 1.012 Spielende an der Studie teil.
Die "Power of Play"-Studie wurde erstmals im Jahr 2023 durchgeführt. Sie soll neben dem sozialen Aspekt, der Menschen verbindet, auch die Rolle von Computerspielen bei der Förderung von Fähigkeiten wie Kreativität und kritischem Denken beleuchten. Und darüber hinaus die positiven Auswirkungen von Computer- und Videospielen auf das Wohlbefinden von Spielern weltweit untersuchen.
Wie wirkt sich Gaming positiv auf Spieler aus?
Die Mehrzahl der befragten deutschen Spieler gab an, dass sie vor allem spielen, um Spaß zu haben. Die Ergebnisse der Untersuchung belegen jedoch auch, dass Gaming sich positiv auf die mentale Gesundheit und das Wohlbefinden auswirken kann. In Deutschland war das Verhältnis von Männern und Frauen wirklich "fifty-fifty" (zum Vergleich: China 68 % Männer, 33 % Frauen).
Quelle: Entertainment Software Association
Die Studien-Ergebnisse für Deutschland
Die drei Top-Spielgenres sind laut der Studie Puzzlespiele mit 50 Prozent, Actionspiele mit 36 Prozent und Simulationen mit 30 Prozent Anteil. Dass es sich bei den Studien-Teilnehmern wohl auch um viele Casual-Gamer handelt, zeigt ein Blick auf die favorisierten Spiele-Plattformen: Hier dominiert mit 52 Prozent das Smartphone (oder andere mobile Geräte), danach folgen mit 26 Prozent PC und Laptop, mit 19 Prozent Konsolen und mit 2 Prozent VR-Gaming. Und rechnet man die prozentualen Ergebnisse auf die spielende Gesamtbevölkerung hoch, lässt sich annehmen, dass Millionen Deutsche die positiven Effekte des Gamings spüren. In diesem Sinne: Ran an den Controller.
