Street Fighter IV: Die Fortsetzung der Kultserie für Xbox 360 im Test

Test

Street Fighter IV - PlayStation 3 (BILD: X3) (3) Street Fighter IV - PlayStation 3 (BILD: X3) (3) Als 1991 ein Spiel namens Street Fighter II in den Arcade-Hallen dieser Welt auftauchte und die Messlatte für Beat ‘em Ups in nie gekannte Höhen schraubte, war dies der Startschuss für eine fast nicht mehr enden wollende Welle an ähnlichen Prügelspielen. Von Art of Fighting bis Samurai Warriors überschwemmten in den frühen 90ern unzählige Eins-gegen-Eins-Kloppereien die Konsolenwelt. Mit dem technischen Fortschritt und dem Erfolgszug dreidimensionaler Spielwelten ebbte dieser Trend langsam ab, bis fast gar keine 2D-Prügler mehr programmiert wurden. Und auch um den Urvater dieses Genres war es in den letzten Jahren still geworden. Nach Street Fighter III: 3rd Strike aus dem Jahre 1999 war erst mal Schluss mit den Faustkämpfen aus dem Hause Capcom. Doch das Warten hat endlich ein Ende - zehn Jahre hat es gedauert, doch jetzt ist der König der Beat ‘em Ups zurück. Wir salutieren vor Street Fighter IV!

Alte Bekannte
Street Fighter IV - PlayStation 3 (BILD: X3) (4) Quelle: Capcom Street Fighter IV - PlayStation 3 (BILD: X3) (4) Dass Capcom mit dem neuesten Teil ihres traditionsträchtigen Franchise zu den Wurzeln von Street Fighter II zurückkehrt, merkt man schon allein daran, dass alle zwölf Recken dieses Meilensteins auch diesmal wieder mit dabei sind. Da Street Fighter IV chronologisch gesehen direkt nach Teil zwei und vor Teil drei spielt, ähneln Guile, Ken und Co. ihren Versionen von 1991 stark. Natürlich erstrahlen sie alle im zeitgemäßen Next-Gen-Gewand, aber wer Street Fighter II kennt, wird sich sofort heimisch fühlen. Denn im Prinzip steuern sich die Kämpfer genauso wie vor 18 Jahren. Hinzu gelernt haben sie - mal abgesehen von der ein oder anderen neuen Attacke - allerdings die sogenannten Fokus-Moves, Super- und Ultra-Combos. Diese beherrschen natürlich auch die vier neuen (siehe Extrakasten: "Die neuen Kämpfer") sowie die insgesamt neun versteckten Charaktere.

Street Fighter IV - PlayStation 3 (BILD: X3) (5) Quelle: Capcom Street Fighter IV - PlayStation 3 (BILD: X3) (5) Mit dem Fokus-Move könnt ihr einen besonders starken Schlag aufladen, der euren Gegner langsam zu Boden sinken lässt, während er schutzlos einer weiteren Attacke ausgeliefert ist. Um diesen Move auszuführen, müsst ihr die mittlere Schlag- sowie Tritttaste einige Sekunden gedrückt halten. In dieser Zeit kann euer Kämpfer einen Schlag des Gegners einstecken, ohne dass der Vorgang unterbrochen wird. Die Lebensenergie, die ihr dafür einbüßt, lädt sich anschließend von selbst wieder auf, vorausgesetzt, ihr werdet nicht erneut getroffen. Klingt komplizierter, als es ist, und stellt ein durchaus sinnvolles Feature und eine etwas riskantere Variante des simplen Blockens dar.

Rache!
Street Fighter IV - PlayStation 3 (BILD: X3) (6) Quelle: Capcom Street Fighter IV - PlayStation 3 (BILD: X3) (6) Hinzu kommen die Super- und Ultra-Combos, die aber erst dann zur Verfügung stehen, wenn die jeweilige Anzeige am unteren Bildschirmrand weit genug aufgeladen ist. Die Super-Combo-Energie füllt sich durch gelandete Treffer auf und kann zudem dazu verwendet werden, stärkere Varianten der normalen Spezial­attacken auszuführen, wofür je ein Viertel der Leiste verbraucht wird. Bei einer komplett vollen Leiste könnt ihr dann eine Super-Combo ausführen, die eurem Kontrahenten einen ordentlichen Batzen Energie abzieht. Noch mehr an Gesundheit büßt dieser allerdings durch eine gelungene Ultra-Combo ein. Die dafür benötigte Revenge-Leiste füllt sich, wenn ihr selbst Treffer einsteckt. Die Ultra-Combo-Moves sind das optische Highlight von Street Fighter IV. Sie sind extrem stylish in Szene gesetzt und sehen einfach klasse aus.

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