Mit der aufgesammelten Maschinenpistole regnet es Punkte.
In Anlehnung an die bekannte US-Serie vereiteln Sie in der Rolle von Starsky und Hutch Verbrechen. Während Starsky den Wagen lenkt, ballert sein Kollege auf die flüchtenden Fahrzeuge. Wenn Sie allein spielen, quetschen Sie sich durch den Verkehr und schießen mit Unterstützung eines Zielsystems auf die Gegner. Da amerikanische TV-Serien der 70er- und 80er-Jahre vor allem durch regelmäßige Stunts auffielen, müssen Sie während der Einsätze auch eine ordentliche Show abliefern. Sprünge über Fahrzeugtransporter stehen ebenso an wie die Fahrt auf zwei Rädern. Während der mit vielen Skripts ausgestatteten Verfolgungsjagden bietet Ihnen das Spiel dazu ausreichend Gelegenheit. Damit die Ballerei nicht zu eintönig wird, schweben über der Strecke alle paar Meter Symbole, die nach Abschuss Zuschauerzahlen oder auch die Verstärkung Ihrer Waffe zur Folge haben. Die Fahrzeuge reagieren hecklastig, aber sehr gutmütig. Zudem ist die Spielgeschwindigkeit eher gemächlich.
Eine runde Sache
Während Bay City durchaus passabel aussieht, enttäuscht das Missionsdesign. Gerade mal drei verschiedene Missionstypen werden ein ums andere Mal wiederholt und die Motivation ist bereits nach einem Drittel des Spiels stark abgeflaut. Im Endeffekt geht es immer darum, Fahrzeuge zu verfolgen und so lange zu bearbeiten, bis deren Energieleiste aufgebraucht ist. Das kann mitunter schon mal eine Viertelstunde dauern. Scheitern Sie, muss der Level neu geladen werden, was zudem noch recht lange dauert. Je nachdem wie gut Sie sich im Story-Modus anstellen, schalten Sie neue Spielmodi, Fahrzeuge und Extras frei. Gelegentliche Aussetzer der KI und kleinere Bugs stören speziell dann, wenn die Mission deswegen scheitert. Alternativ kann ein zweiter Spieler mit einer Lightgun die Schießereien übernehmen, während sich Spieler 1 ganz auf die Steuerung des Fahrzeugs konzentrieren kann. Das funktioniert recht gut und steigert den Spielspaß.
