Splitgate-CEO kannte eigene Preise nicht - nach Shitstorm muss erster Chef seinen Hut nehmen
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Was haben überteuerte Skins, ein ahnungsloser CEO und ein Reddit-Shitstorm gemeinsam? Richtig, Splitgate 2. In einem Fall von "Ups, das haben wir wohl übersehen" räumt der Chef höchstpersönlich ein, dass ein 80-Dollar-Bundle nie hätte erscheinen dürfen.
Mal ganz offen - wie oft haben wir nun schon mitbekommen, dass die Inflation auch im Gaming-Markt hart kickt? Überteuerte Spiele, wo man nur hinschaut - mittlerweile gibt's da echte Wettbewerbe für, könnte man meinen. Ein Bundle für satte 80 Dollar, das kaum jemand gut findet, gehört garantiert in die Hall of Shame. Genau das ist beim viel diskutierten Shooter Splitgate 2 passiert - und offenbar wusste der eigene CEO Ian Proulx nichts davon. In einem ehrlichen AMA auf Reddit erklärte er nun: "Ich wusste nichts von dem 80-Dollar-Bundle und hätte es nie freigegeben." Dumm nur: Es ging trotzdem live. Und der erste Kopf rollte bereits.
Wer trägt die Schuld am Preis-Fiasko?
Proulx betont zwar, dass die Verantwortung letztlich bei ihm als CEO liegt - doch er lässt durchblicken, dass der ehemalige Monetarisierungschef, der zufällig auch von Call of Duty kam, eine nicht ganz unbedeutende Rolle spielte. "Grundsätzlich war alles in unserem Store bis vor zwei Monaten völlig überteuert", so Proulx. Nach der Trennung vom besagten Monetarisierungsexperten wurde die Preisstruktur überarbeitet - beginnend mit der Beta. Zufall? Wohl kaum.
Und wer macht's jetzt besser?
Neuer Hoffnungsträger im Studio: Produktmanager Matt ("der ist super") und Lead Game Designer Darek ("auch super"), die laut Proulx nun jeden Montag mit ihm zusammensitzen, um Store-Inhalte und Playlists abzustimmen. Die Zeiten von "Ups, das ist durchgerutscht" sollen damit endgültig vorbei sein. Immerhin wird nun regelmäßig getestet, wie der Store live aussieht - nicht mehr nur per chaotischer Excel-Tabelle.
Was war da eigentlich los?
Die Erklärung für das 80-Dollar-Desaster klingt fast schon absurd: Der CEO hatte keinen Überblick, weil er "hauptsächlich mit den Launch-Servern beschäftigt" war. Und weil "alles in einer riesigen Tabelle" stand, habe man das endgültige Store-Layout vorher nicht wirklich gesehen. Inzwischen wurde die Technik überarbeitet, sodass man das Sortiment nun intern testen kann - ein Fortschritt, der in 2025 überraschend wirkt.
Was bedeutet das für die Spieler?
Zumindest im Store scheint sich bereits etwas getan zu haben - die Preise sind moderater, der Shitstorm vorerst abgeflaut. Doch ob das Vertrauen der Community zurückkehrt, wird sich erst zeigen. Auch Proulx weiß: "Wir ergreifen konkrete Maßnahmen, damit so etwas nicht nochmal passiert." Klingt gut, aber wir wissen alle, dass Worte nichts zählen, wenn der nächste Skin wieder 30 Dollar kosten soll.
Kein Drama mehr beim nächsten Auftritt?
Künftig soll "nichts mehr gemacht werden, das auch nur ansatzweise kontrovers sein könnte", so Proulx. Man wolle "mehr Meinungen einholen, bevor man etwas veröffentlicht" und sich verstärkt auf die eigene Vision fokussieren: community-first. Ob's klappt? Wir sind jedenfalls gespannt, was uns da noch erwartet!
