Erlebnisbericht Spielwarenmesse: Rocket League fürs Wohnzimmer und vieles mehr
Special
Ende Januar fand einmal mehr die Spielwarenmesse statt. Unser Redakteur Michi Grünwald war vor Ort und berichtet von seinen Erfahrungen.
Die Nürnberger Spielwarenmesse ist jedes Jahr ein grandioses Erlebnis - allerdings nicht für jeden. Denn eine der bekanntesten Messen der Welt ist auch im Jahr 2025 lediglich für Fachbesucher und Pressevertreter zugänglich. Um auf die Veranstaltung zu kommen, braucht's also eine Einladung sowie eine Akkreditierung. Zum ersten Mal durfte ich nun auf das Messegelände - eine Anfrage der Carrera Revell Group hat es möglich gemacht.
Obwohl der Termin für mich das Highlight des Tages war, habe ich den Tag dort genutzt und bin einmal durch die zwölf Hallen geschlendert. Beeindruckend ist das Geschehen allemal. Deswegen möchte ich euch einmal mit meinen Erlebnissen auf eine Reise über die Veranstaltung mitnehmen.
Ein Kindheitstraum
Als gebürtiger Nürnberger kenne ich die Spielwarenmesse zumindest aus Erzählungen und von außen nur zu gut. Selbst auf dem Messegelände und in den Hallen war ich bereits mehrmals, allerdings auf anderen Veranstaltungen. Consumenta, Freizeit- und Gartenmesse sowie der Autosalon können schließlich auch von Normalsterblichen besucht werden. Die Spielwarenmesse ist da die große Besonderheit.
Als Kind und Jugendlicher ist die Tatsache, solch eine Veranstaltung direkt vor der Nase zu haben und nicht hingehen zu dürfen, ziemlich unerträglich. Ich kann euch aber mittlerweile sagen, die Messe eignet sich nicht wirklich für junge Menschen. Im Vergleich zur Gamescom steht auf der Spielwarenmesse eindeutig das Business und weniger das Vergnügen im Vordergrund.
Ausprobieren durfte ich zwischendurch dennoch immer wieder einige Neuheiten. In erster Linie natürlich bei meinem Termin aber auch bei anderen Ausstellern, wenn nicht gerade zu viel los war. Das Kind in mir kam also dennoch auf seine Kosten.
Carrera meets Bundesliga
Gleich mehrere Vorstellungen hatte direkt auch Carrera zu bieten. Neben neuen Fahrzeugen und Streckenteilen zur Carrera Hybrid stand eindeutig das RC-Fußball-Set im Mittelpunkt. Mit der neuen Idee räumte das Unternehmen auf der Spielwarenmesse sogar den Toy Award 2025 ab.
Das Spielerlebnis erinnerte mich als Gaming-Redakteur direkt an Rocket League - nur ohne das Fliegen. Aber das lag mir eh noch nie. In einer abgesteckten Arena kämpfe ich mit ferngesteuerten Autos gegen andere Leute bei einer Art Autoball.
Die Fahrzeuge besitzen eine Schaufel an der Front und können damit den Ball bewegen. Das simple Ziel ist es, mehr Tore als der oder die Gegner zu schießen. Aufgrund der zusammensteckbaren Banden lassen sich die Arenen auch verändern. Ob rund oder eckig, jeder kreative Kopf darf sich dabei austoben.
Aufgrund einer Kooperation mit der DFL gibt's zu den Fahrzeugen Sticker der 18 Bundesliga-Clubs dazu. Sechs Vereine der 2. Liga sind ebenfalls mit am Start und auch auf den Banden befinden sich die offiziellen Logos. Im Juni 2025 soll das RC-Fußball-Set auf dem Markt erscheinen. Das Gleiche gilt für einen Bluetooth-Controller, um die Autos der Carrera Hybrid zu steuern. Bislang funktionierte das lediglich über ein Smartphone, doch schon bald gibt's dafür eine Gamepad-ähnliche Steuerung wie bei einer Spielekonsole.
