Synduality Echo of Ada bringt schon vor dem offiziellen Release die Spieler gegen sich auf: Das müsst ihr wissen!

Special Annika Menzel
Synduality Echo of Ada bringt schon vor dem offiziellen Release die Spieler gegen sich auf: Das müsst ihr wissen!
Quelle: Bandai Namco Entertainment

Es ist noch nicht einmal offiziell draußen und schon scheiden sich die Geister: Obwohl viele Spieler bereits ihren Spaß mit Synduality Echo of Ada haben, gibt es auch viel Kritik. Wir verraten euch, woran das liegt.

Ein PvPvE-Extraction-Shooter, in dem ihr mit einem Mech unterwegs seid, während eine Anime -Dame im Miniaturformat neben euch herfliegt - so weit, so gut! Offiziell erscheint Synduality Echo of Ada erst am 23. Januar 2025 für PS5 und Xbox Series X/S und einen Tag später für PC. Doch wer sich im Vorfeld bereits die Deluxe oder sogar Ultimate Edition gesichert hat, kann bereits seit ungefähr einer Woche spielen.

Wir haben ebenfalls für ein paar Stunden reingeschaut und sind, genau wie die bisherige Spielerschaft, gemischter Gefühle. Damit ihr wisst, was euch für Stolpersteine erwarten werden, fassen wir die wichtigsten Punkte der aktuellen Diskussion innerhalb der Community für euch zusammen.

Streitpunkt Nummer 1: Unfreiwilliges Geben und Nehmen

Der Stärkere überlebt nicht nur, sondern sackt auch den gesamten Loot des Verlierers ein. Wenn ihr also auf einen anderen Spieler aus der feindlichen Organisation oder einen Verräter aus den eigenen Reihen trefft, der euch an den Kragen will, solltet ihr vorsichtig sein.

Denn wenn euer Mech zerstört wird, verliert ihr eure gesamte Ausstattung und macht sie damit zum Allgemeingut. Die Basisbauteile könnt ihr euch danach im Hub erneut aushändigen lassen, um nicht am Spielen gehindert zu werden. Allerdings gilt das nicht für besondere Ausrüstungsteile wie zum Beispiel die Vorbestellerboni.

Kein Wunder also, dass vor allem arglose Neueinsteiger frustriert sind, weil sie die Gegenstände dauerhaft verlieren, für die sie im Endeffekt bares Geld gezahlt haben. Passt also darauf auf, dass euer Herz nicht allzu sehr daran hängt, oder achtet darauf, die Teile vor jedem Einsatz aufs Neue versichern zu lassen, um nachher nicht mit leeren Händen dazustehen.

Streitpunkt Nummer 2: Der Battle Pass

Man hasst ihn oder man liebt ihn: den Battle Pass. Auch in Synduality Echo of Ada bleibt ihr nicht davon verschont. Na ja, eigentlich ist es auch nicht nur einer, es gibt tatsächlich verschiedene Varianten davon.

Der Mech und der Magus stehen auf einer Klippe Quelle: Bandai Namco Entertainment Wollt ihr wirklich alles freischalten, was das Spiel zu bieten habt, müsst ihr also etwas tiefer in die Tasche greifen. Für einige Spieler kann so ein System motivierend sein, für andere wiederum sorgt es eher für Stress oder sogar FOMO, nicht alles im normalen Spielverlauf freischalten zu können.

Streitpunkt Nummer 3: Gruppenzwang vor dem Solo-Ausflug

Wer Synduality spielen möchte, sollte wissen, dass es sich um PvPvE handelt. Trotzdem können wir den Wunsch nachvollziehen, als Einzelspieler unterwegs zu sein, ohne zwischendurch auf potenziell feindselige Mechs zu treffen.

Das geht, der Weg dahin ist aber steinig. Es gibt zwar Singleplayer-Missionen, allerdings schaltet ihr sie erst im Laufe der Zeit frei. Im Umkehrschluss bedeutet das also, dass ihr euch zunächst doch widerwillig ins Online-Getümmel stürzen müsst, um eure Solo-Ausflüge überhaupt starten zu können.

Damit verprellen die Entwickler womöglich diejenigen, die lediglich am Singleplayer-Modus interessiert sind - wozu die Missionen hinter dem Spielfortschritt verstecken, wenn sie gleich mehrere Zielgruppen ansprechen könnten?

Zwei Organisationen, zwei Lager bei den Rezensionen

Ob euch diese Aspekte stören oder dem Spielspaß nicht im Weg stehen, liegt ganz bei euch. Es sind auch nicht alle Nutzer des laufenden Vorabzugriffs kritisch, im Gegenteil: Aktuell sind die Bewertungen bei Steam ausgeglichen, was bedeutet, dass etwa die Hälfte der Rezensionen positiv sind.

Es scheiden sich also die Geister, und die Schuld für die nicht erfüllten Erwartungen wird zwischen dem Spiel an sich und den Spielern selbst hin- und hergeschoben. Begründet wird das Ganze durch mangelnde Recherche der Spieler zur Ausrichtung des Spiels vorab, aber auch durch das Verhalten der Leute während der Missionen.

Einige Mech-Piloten berichten außerdem von technischen Problemen, von denen bekamen wir beim Reinspielen zum Glück kaum mal etwas zu spüren. Dafür begegneten wir nur sehr vereinzelt überhaupt mal anderen Spielern und stapften meistens durch eine ziemlich leere Welt.

Wir hoffen, dass mit der offiziellen Veröffentlichung ein bisschen mehr Leben in die virtuelle Bude kommt und wir ein bisschen mehr von der Spielerschaft mitbekommen - wenn nicht, dann sind immerhin unsere wertvollen Gegenstände in Sicherheit. Transparenzhinweis: Die Version des Spiels wurde vom Publisher zur Verfügung gestellt.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk