Ubisoft gegen Massive Entertainment: Team hinter Star Wars Outlaws soll sich "beruflich neu orientieren"
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Ubisoft will Personal abbauen, aber ohne offizielle Entlassungen. Massive Entertainment, das Studio hinter Star Wars Outlaws, startet ein "freiwilliges Karriere-Übergangsprogramm", das de facto Mitarbeiter zum Gehen bewegt.
Nach zahllosen Entlassungen und Umstrukturierungen in der Gaming-Branche scheint Ubisoft nun eine neue Taktik zu versuchen. Statt Kündigungen setzt der Publisher auf freiwillige Programme. Das ist wahrhaft ein beschönigter Begriff für gezielte Personalreduzierung. Besonders betroffen ist Massive Entertainment, das schwedische Studio hinter Star Wars Outlaws, Avatar: Frontiers of Pandora und The Division 2.
Will Ubisoft die Star Wars Outlaws-Entwickler loswerden?
In einem offiziellen Beitrag auf LinkedIn erklärte Massive Entertainment, man habe ein sogenanntes "freiwilliges Karriere-Übergangsprogramm" gestartet. Ziel sei es, "den Teams die Möglichkeit zu geben, sich beruflich neu zu orientieren". Hinter der freundlichen Formulierung steckt allerdings der Versuch, Personal auf leisen Wegen zu reduzieren.
Laut Insidern will Ubisoft damit Überschneidungen in der Belegschaft abbauen, um sich künftig stärker auf die hauseigene Snowdrop-Engine und auf Projekte wie The Division zu konzentrieren. Interne Stimmen berichten, dass Mitarbeiter "dringend ermutigt" werden, das Angebot anzunehmen. Ansonsten drohe mittelfristig ohnehin der Stellenabbau.
Zukunft von Star Wars Outlaws und Avatar ungewiss
Das Programm wirft Fragen zur Zukunft des Studios auf. Massive Entertainment hatte in den letzten Jahren zwei große Lizenzprojekte gestemmt: Avatar: Frontiers of Pandora und Star Wars Outlaws. Beide Titel galten als technisch aufwendig und wurden von der Kritik positiv aufgenommen, doch die Entwicklung soll laut Branchenkreisen enorme Ressourcen verschlungen haben.
Es stehen Vermutungen im Raum, dass Ubisoft künftig zurückhaltender bei externen Marken agieren wird. Statt auf teure Kooperationen mit Disney setzt der Publisher wohl wieder stärker auf eigene IPs wie Assassin's Creed oder The Division. Wie freiwillig der aktuelle Personalabbau tatsächlich ist, bleibt fraglich. Fest steht, dass Ubisoft versucht, das nächste große Restrukturierungskapitel einzuleiten. Der Trend zum Personalabbau setzt sich leider fort. Vor allem bei großen Studios geschieht dies immer häufiger.
Wie seht ihr das? Haben sich die großen Fische im Teich der Entwicklungsziele verrannt? Sind die Ambitionen oftmals zu blauäugig? Welche wahren Gründe stecken dahinter? Hinterlasst uns doch einen Kommentar und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken , die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube , Instagram und Tiktok .
Quelle: gamereactor
