Prologue: Go Wayback im Early Access - Survival-Spiel des PUBG-Erfinders gestartet - das sagen die Spieler
News
Prologue: Go Wayback! ist im Early Access gestartet und setzt auf gnadenlose Survival-Mechaniken, prozedurale Welten und einen kreativen Map-Editor. Die aktuellen Bewertungen dämpfen die Euphorie.
Brendan "PlayerUnknown" Greene meldet sich mit einem kompromisslosen Survival-Abenteuer zurück. Sein neues Projekt Prologue: Go Wayback! ist seit dem 20. November 2025 im Steam-Early-Access verfügbar und schickt euch aus der Ego-Perspektive in eine unbarmherzige Wildnis, die sich bei jedem Durchlauf neu zusammensetzt. Prozedural generierte Karten, dynamisches Wetter und knappe Ressourcen zwingen euch, jede Entscheidung zu durchdenken. Aktuell kostet das Spiel mit 10 % Rabatt 17,99 Euro auf Steam. Die ersten Eindrücke zeigen uns jedoch ein ambivalentes Bild.
Survival-Spiel mit mehreren Modi
Prologue verlangt Präzision und Planung. Ihr müsst Durst, Hunger und Körpertemperatur im Blick behalten, um einen Wetterturm zu erreichen. Es gibt mehrere Wege, aber unzählige Möglichkeiten zu scheitern. Schon falsches Timing kann euch alles kosten, wenn das Wetter plötzlich kippt.
Zum Start könnt ihr Parameter wie Temperatur, Tageszeit und Wetter einstellen. Der Standardmodus "Go Wayback!" bietet ein ausgewogenes, wenn auch hartes Erlebnis. "Objective: Survive" dreht die Daumenschrauben mit limitierten Ressourcen und höherem Risiko weiter an.
Wer lieber erkundet, wechselt in den Free-Roam-Modus. Doch selbst dort seid ihr nicht unsterblich: Stürze aus großer Höhe bleiben tödlich.Hauptsächlich dreht sich natürlich alles um den Überlebenskampf, und der fühlt sich bewusst kompromisslos an. Allerdings kritisiert die Community aktuell eine zu strenge Balance, etwa den gefühlt extremen Wasserbedarf, der den Spielfluss früh dominiert.
Spannender Map-Editor und Performance-Probleme
Eines der spannendsten Features ist der Map-Editor. Ihr importiert Bilder in die Ingame-Karte oder erstellt komplett eigene Szenarien. Damit schlägt Prologue eine kreative Brücke zwischen Sandbox und Survival. Für die kommenden Updates sind dynamischeres Wetter, Crafting, Kletterausrüstung sowie verschleißende Kleidung geplant, die ihr reparieren müsst. Doch der Early Access zeigt auch Schwächen.
Mit aktuell rund 60 % positiven Bewertungen und wenigen Reviews sprechen Spieler von ruckelnder Performance, einem umständlichen Inventar und störenden Kollisionen an unsichtbaren Kanten. Viele empfinden das Spiel als technisch unfertig. Dieser Eindruck ist bei einem frühen Entwicklungsstand zwar nicht ungewöhnlich, aber er bremst die Erwartungen. Unterm Strich liefert Prologue eine starke Vision: ein raues, systemisches Survival-Erlebnis mit viel Raum für Kreativität. Ob daraus ein neuer Genre-Meilenstein wird, entscheidet sich in Zukunft. Die Entwickler müssen schnell daran werkeln, um möglichst viele Spieler abzuholen. Habt ihr es selbst bereits getestet? Wie sind eure Eindrücke? Oder vermeidet ihr generell Spiele, die sich noch in der Entwicklung befinden?
Quelle: gamespot
