Star Citizen: Riesen-Shitstorm beim neuen Update - ist jetzt endgültig die Luft raus?

News Alexander Leitsch
Star Citizen: Riesen-Shitstorm beim neuen Update - ist jetzt endgültig die Luft raus?
Quelle: CIG (Screenshot: PCGH)

Star Citizen war schon immer für eine offensive Monetarisierung bekannt. Doch eine neue Idee hat anscheinend eine Linie überschritten.

Star Citizen ist ein absolutes Phänomen. 2013 sammelte das Konzept von einem riesigen Weltraum-MMO über zwei Millionen Dollar auf Kickstarter. Im Anschluss daran verselbständigte sich der Hype um das Projekt und die Fans schmissen es mit Geld zu. Denn obwohl es bis heute nur eine unfertige Alpha gibt, hat das Spiel sage und schreibe 819 Millionen Dollar von seinen Fans bekommen.

Diese ungeheure Summe führte jedoch dazu, dass das Spiel immer größer und die Inhalte immer pompöser wurden. Mit dem ursprünglichen Konzept auf Kickstarter hat der Titel heute wenig gemein, auch wenn viele Inhalte schon sehr spannend klingen. Alleine die Kosten für die Mitarbeiter verschlingen ein halbes Vermögen. Doch damit Star Citizen ständig neues Geld verdient, müssen auch neue Inhalte monetarisiert werden. Und genau das wird einigen Fans gerade zu viel.

Wird Star Citizen jemals fertig?

2013 wurde der Release des Spiels für November 2014 angekündigt. Dieses Ziel wurde um mehr als ein Jahrzehnt verfehlt. Doch das stört die Firma Cloud Imperium Games relativ wenig, denn sie haben ihre Alpha bereits so aufgebaut, dass sie durch den Verkauf neuer Raumschiffe ständig Geld verdienen. Zudem gibt es immer wieder Angebote, bei denen man kostenlos einsteigen und erst langfristig zur Kasse gebeten werden soll.

Das alles klingt fast so, als wäre Star Citizen längst erschienen. Allerdings verzögern sich wichtige Projekte wie das Story-Epos Squadron 42 immer wieder. Das sorgt für Unmut.

Auffällig ist zudem, dass immer wieder Insider-Geschichten ans Licht kommen, die kein gutes Licht auf die Firma werfen. Das Management soll katastrophal sein und es soll zu Überstunden und Entlassungen ohne Abfindungen gekommen sein.

Wird Star Citizen jetzt Pay-to-Win?

In einem Forenbeitrag kündigte die Firma an, Einzelteile von Schiffen im Echtgeld-Shop zu verkaufen. Konkret ging es dabei um die Flight Blades, ein neues Item, das im Juni erscheinen soll. Diese beeinflussen das Flugverhalten der Schiffe, etwa bei der Geschwindigkeit oder der Manövrierfähigkeit. Doch auch einige Waffen-Kits landen im Shop.

Nach einem ersten großen Aufschrei in der Community ruderten die Entwickler teilweise zurück. Die neuen Items soll man sich zukünftig auch erspielen können, allerdings bleiben sie im Shop. Darauf reagierten viele Spieler sarkastisch, etwa mit einem Aufruf, weitere Inhalte zu sammeln, die man noch hinter einer Paywall verstecken könnte. Im Grunde geht Cloud Imperium Games aber nur ihren Weg konsequent weiter, den sie zum Start eingeschlagen haben. Stärkere Schiffe kann man schließlich schon seit dem Start der Alpha kaufen.

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