Ein neuer Deckbuilder auf Steam erreicht hunderttausende Spieler, wird aber grottenschlecht bewertet
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Mit Shadowverse: Worlds Beyond ist ein neues Sammelkartenspiel erschienen. Das wird zwar von vielen gezockt, bekommt aber miese Reviews.
Shadowverse ist ein bekanntes Franchise, wenn man Sammelkartenspiele mag. Die erste Version dieses Spiels erschien bereits 2016 und wurde damals oft mit Hearthstone verglichen. Allerdings gibt es hier weniger Zufallseffekte und einige Mechaniken, die es komplexer machen. Basierend auf dem Kartenspiel wurde sogar ein Anime entwickelt und allein im Jahr 2017 soll das Spiel laut einer Analyse-Seite über 100 Millionen Dollar Umsatz generiert haben.
Nach einigen Erweiterungen für Shadowverse hat man sich nun entschieden, im Juni 2025 einen offiziellen Nachfolger herauszubringen. Doch der sorgt für widersprüchliche Ergebnisse.
Ist Shadowverse: Worlds Beyond ein neues Spiel?
Der Nachfolger trägt den Beinamen "Worlds Beyond" und ist ein komplett eigenständiges Spiel. Eure Errungenschaften aus dem ursprünglichen Shadowverse bringen euch dort nichts. Es ist kostenlos spielbar und bietet einige neue Mechaniken, darunter die Super-Evolutions und einige Grafik-Anpassungen.
Kurz nach dem Release erreichte das neue Shadowverse einen Peak von 109.246 gleichzeitigen Spielern auf Steam. Das ist beachtlich und damit liegt es auf der Plattform vor Spielen wie Warhammer 40,000: Darktide oder Dead by Daylight. Auch der Vorgänger Shadowverse CCG kam nur auf knapp 25.000 gleichzeitige Spieler.
Bei den Spielerzahlen sieht es also richtig gut aus, doch schaut man auf die Bewertungen, dann ist Worlds Beyond ein absoluter Reinfall. Von über 10.000 Bewertungen fallen gerade mal 24 % positiv aus. Oder anders gesagt: 76 % aller Reviews sind negativ.
Ist Shadowverse: Worlds Beyond Pay2Win?
Der größte Kritikpunkt der Spieler ist dabei die Monetarisierung. So soll es fast unmöglich sein, ein ordentliches Free2Play-Deck auf die Beine zu stellen. Das liegt zum einen daran, dass man für die Booster-Packs mit zufälligen Karten darin mehr Ingame-Währung zahlen muss. Zum anderen konnte man früher eine Karte einfach in eine andere umwandeln. In der neuen Version benötigt man die gleiche Karte dreimal für eine Umwandlung.
Dadurch werden Spieler bevorzugt, die Echtgeld ausgeben, da sich dort der Preis für ein Paket nicht verändert hat. Allerdings gibt es auch einige positive Reviews, die die Anpassungen begrüßen. So soll es endlich schwerer sein, ein Meta-Deck zu bauen und man müsse wieder mehr mit Karten experimentieren. Das könnte auch eine Erklärung dafür sein, dass auch gestern noch über 82.000 Spieler gleichzeitig online waren, trotz schlechter Bewertungen.
