Der kanadische Entwickler Eidos Montréal hat mitgeteilt, dass mehr als 100 Mitarbeiter entlassen wurden. Auch der langjährige Chef gehört dazu.
Auch 2026 geht es munter mit schlechten Nachrichten aus der Spielebranche weiter. Nur knapp eine Woche, nachdem Epic mehr als 1000 Mitarbeiter entlassen hat, hat nun auch Eidos Montréal einen größeren Stellenabbau verkündet. Unter den 124 entlassenen Angestellten ist auch der bisherige Head of Studio David Anfossi.
Eidos Montréal: Über 100 Leute entlassen
Mitgeteilt hat das Studio den Schritt in einem Post auf LinkedIn. Wie so oft stecken hinter den Entlassungen Kosteneinsparungen und Planänderungen. Bei Eidos Montréal sollen in den vergangenen Jahren mehrere Spieleprojekte eingestellt worden sein. Die aktuelle Kündigungswelle ist schon die vierte in wenigen Jahren. Im Post schreiben sie dazu:
"Der Personalabbau, von dem 124 Mitarbeiter betroffen sind, ist auf veränderte Projektanforderungen zurückzuführen und wirkt sich auf die Produktions- und Support-Teams aus. Der heutige Tag ist ein schwerer Tag für unser Studio und verdeutlicht die Notwendigkeit, uns anzupassen und unsere Kräfte dort zu bündeln, wo Eidos-Montréal am effektivsten arbeiten kann."
Mit David Anfossi ist auch der bisherige Head of Studio entlassen worden. Wer in Zukunft die Führung übernehmen wird, ist aktuell noch unklar, soll aber schon bald mitgeteilt werden.
Eidos Montréal konnte sich unter anderem mit Deus Ex: Human Revolution, den Reboots von Tomb Raider und Thief sowie zuletzt Marvel's Guardians of the Galaxy einen guten Ruf unter Singleplayer-Fans erarbeiten. Seit 2021 ist allerdings kein neues Spiel mehr erschienen. 2022 wurde bekannt, dass das Studio nicht mehr zu Square Enix, sondern zu Embracer gehört. Auf gute Neuigkeiten wartet man seitdem vergeblich.
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Quelle: Eidos Montréal auf LinkedIn
