Namcos waffenbasierter Prügler Soul Calibur 5 im Test! Neue Kämpfer, neue Modi, neue Gameplay-Mechaniken - Soul Calibur feiert ein gelungenes Comeback. Was uns am Spiel besonders gut gefallen hat - und was weniger -, das erfahrt ihr in unserem ausführlichen Test zu Soul Calibur 5.
Das hat uns an Soul Calibur 5 weniger gefallen:
Der lahme Story-Modus
Die Story von Soul Calibur 5 setzt 17 Jahre nach den Geschehnissen des Vorgängers ein. Im Mittelpunkt stehen diesmal das Schicksal des Patroklos Alexandra, des Sohnes der einstigen Kämpferin Sophitia, und der ewige Kampf zwischen dem verfluchten Schwert Soul Edge und dem heiligen Schwert Soul Calibur. Die Handlung führt durch 20 kurze Episoden mit teils mehreren Kämpfen. Dazwischen gibt es viele Standbilder mit Texten und Sprachausgabe, aber zum Glück auch 45 Minuten an sehenswerten, gerenderten Zwischensequenzen. Wer sich allerdings eine ausgedehnte, epische Reise erhofft, wird dennoch enttäuscht. Der Modus ist in zwei bis drei Stunden durchgespielt, die Story selbst geht einem nicht ansatzweise nahe.
Kein Tutorial!
Der neue Trainingsmodus wirkt unfertig und überladen zugleich: Zwar könnt ihr euch hier die Ausführung verschiedener Techniken und Combos anzeigen lassen, "abgefragt" wie im ChallengeMode von SF 4 werden diese allerdings nicht und der Aufbau und die Bedienung dieses Modus lassen schwer zu wünschen übrig. Für Einsteiger wäre zudem ein richtiges Tutorial wünschenswert gewesen.
Die teils unausgewogene Gegner-KI
Schelte gibt es für die teilweise unausgewogene KI-Stärke. Es kommt nämlich oft vor, dass ihr ein und denselben Gegner in der ersten Runde nach Strich und Faden vermöbelt und dann drei Runden lang dermaßen verdroschen werdet, dass ihr nicht einmal zum Schlag ansetzen könnt. Aber im besten Fall hat man ohnehin einen oder mehrere menschliche Sparrings-Partner.
