Sonic und die geheimen Ringe

Test

Das Nunchuk hat Urlaub

BILD: N-ZONE BILD: N-ZONE Das Spiel verzichtet völlig auf den Einsatz des Nunchuk, was nicht nur für die Lebensdauer der Batterien von Vorteil ist, sondern auch für ein neues Spielerlebnis sorgt. Produzent Yojiro Ogawa und sein Team haben sich viel Mühe gegeben, die Steuerung von Sonic so intuitiv wie möglich zu gestalten. Das Lenken mit der seitlich gedrehten Wii-Fernbedienung geht binnen kürzester Zeit ohne Probleme von der Hand. Nur das Rückwärtslaufen - durch Neigen der Wii-Fernbedienung nach hinten - kann nicht ganz überzeugen. Gut, dass diese Aktion nicht allzu oft benötigt wird.

Obwohl das Springen mit dem 2-Knopf anfänglich ungewöhnlich anmutet, ermöglicht es im Laufe des Abenteuers Aktionen, die es wirklich in sich haben. Doch mit einfachem Hüpfen ist es nicht getan: Wenn ihr nach einem Sprung die Wii-Fernbedienung nach vorne stoßt, führt Sonic einen Jump Dash aus. Der schleudert ihn noch weiter und ermöglicht das Überqueren von größeren Abgründen. Wenn Gegner in der Nähe sind, erscheint nach einem Druck auf den 2-Knopf ein grünes Fadenkreuz.

Sobald es rot wird, muss die Wii-Fernbedienung nach vorne gestoßen werden, damit Sonic einen Angriff ausführt. Habt ihr dabei das richtige Timing, könnt ihr bei mehreren Monstern von einem zum nächsten springen. Dieser Verfolgungsangriff bringt euch nicht nur über riesige Schluchten. Für jeden erledigten Feind kassiert Sonic Erfahrungspunkte. Die können nach erfolgreichem Abschluss der Missionen dazu genutzt werden, den rasenden Igel mit weiteren Fähigkeiten auszurüsten.

Ring of Fire

BILD: N-ZONE BILD: N-ZONE Sonic trägt das ganze Abenteuer über einen großen Ring an seinem Finger - und das nicht nur zur Zierde. Das goldene Schmuckstück dient einem ganz bestimmten Zweck: Es verleiht Sonic zusätzliche Fähigkeiten. Im Zuge des Abenteuers findet ihr immer mehr Ring-Skills. Diese lassen sich jederzeit aktivieren und erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Einige von ihnen erleichtern das Einsammeln von Bonusobjekten wie Ringen oder Perlen. Andere machen Sonic schneller oder sorgen für größere Angriffskraft.

Je mehr dieser Fähigkeiten ihr in eurem Repertoire habt, desto komplexer wird die Steuerung. Gleichzeitig erschließen sich jedoch weitere Möglichkeiten in den einzelnen Arealen - etwa geheime Wege oder neue Bonus-Objekte. Um euch ein ständiges Umrüsten der Fähigkeiten zu ersparen, bietet das Spiel vier Ring-Profile. Die könnt ihr beliebig modifizieren, damit ihr die richtigen Voraussetzungen für jede Mission parat habt.

Außerdem verfügt Sonic über die Kraft - ähnlich wie ein gewisser persischer Prinz von Ubisoft -, kurze Zeit den Spielfluss zu beschleunigen oder zu verlangsamen. Dabei helfen in den Levels verstreute Perlen. Wie ihr seht, ist Sonic perfekt gewappnet für die vielen Herausforderungen.

Mission Possible

BILD: N-ZONE BILD: N-ZONE Über hundert Einzelaufgaben warten darauf, gelöst zu werden. Zu Beginn steht nur wenig im Geschichtenbuch, doch nach und nach füllt sich der Schmöker. Zuerst gilt es also, einige Aufgaben im orientalischen Start-Kapitel "Sand Oasis" zu lösen und schon bald stürmt Sonic auch durch einen Dinosaurierdschungel, fliegende Ruinen, eine glutheiße Gießerei und andere gefährliche Gegenden. Chronologisches Vorgehen ist dabei nicht nötig.

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