Ein guter Start ist die halbe Miete, daher sollte der gelbe Balken möglichst aufgefüllt sein.
Rechtzeitig zum Start der alpinen Wintersportsaison bringen die österreichischen Entwickler von Jowood ihr Ski Racing 2006 heraus. Auf allen akkurat nachgebauten Strecken der 2006er-Saison heizt man in den Disziplinen Abfahrt, Slalom, Riesenslalom, Super-G und Kombination die Berge hinunter. Im Karrieremodus fängt man dabei als Frischling an, der noch nicht über die Fähigkeiten eines Hermann Maier verfügt.
Mit den nach und nach erhaltenden Erfahrungspunkten kann man seinen Charakter aber kontinuierlich verbessern. Dank der simplen, aber durchdachten Steuerung und dem guten Geschwindigkeitsgefühl entsteht bereits nach wenigen Spielminuten richtiges Skifahr-Feeling. Das größte Problem von Ski Racing 2006 liegt jedoch nicht am Spiel selbst, sondern an der simulierten Sportart. Beim alpinen Ski-Rennsport fährt man immer nur gegen die Zeit, spannende Duelle mit Kontrahenten auf der Strecke gibt es nicht. Auch sieht in Wirklichkeit ein Berg (fast) aus wieder jeder andere - wie sollen die Programmierer da groß Abwechslung in die Strecken bringen?
