Silent Hill: Das nächste Spiel könnte in Süd-Amerika stattfinden, sagt der Entwickler

News Marc Zander
Silent Hill: Das nächste Spiel könnte in Süd-Amerika stattfinden, sagt der Entwickler
Quelle: Konami / PC Games

Ohne die Stadt Silent Hill hätte die Horrorspiel-Reihe nicht ihren Namen. Doch schon der letzte Teil verlagerte den Schauplatz ins Japan der 1960er-Jahre. Im Interview verriet der Entwickler Motoi Okamoto jetzt, dass er sich noch viele weitere Schauplätze vorstellen könne.

Der aktuellste Ableger Silent Hill f brachte den psychologischen Horror zwar zurück auf den PC, die PS5 und die Xbox Series X/S, jedoch nicht in die namensgebende Stadt Silent Hill im amerikanischen Maine, sondern in das japanische Dorf Ebisugaoka. Das kam bei den Spielern gut an und bei den Horror Game Awards konnte der Konami-Titel insgesamt vier Trophäen mit nach Hause nehmen. Jetzt verriet einer der Schöpfer der Serie, dass er sich noch viele andere, eher ungewöhnliche Szenarien vorstellen könne.

An welchen Orten könnten nächste Silent Hill-Titel spielen?

Im Interview mit Inverse sprach Entwickler Motoi Okamoto nicht nur über den neuen Teil, sondern auch, welche Schauplätze er sich für die nächsten Teile der Serie ausmalen würde. Bezugnehmend auf die in Silent Hill f (jetzt kaufen 52,71 € / 63,99 € ) dargestellte japanische Folklore innerhalb der Geschichte, erwähnte er, dass viele andere Länder ihre eigenen Glaubensvorstellungen hätten und man auf diese aufbauen und sie mit den Horrorelementen des Silent Hill-Gameplays verknüpfen könne.

Okamoto nannte konkret Schauplätze in anderen asiatischen Regionen wie Südkorea, jedoch vorrangig auch Mittel- und Südamerika, da er gerade Horrorromane aus diesen Regionen lesen würde, die ihn begeistern. Als Beispiele erwähnte er die Autoren Gabriel García Márquez und Mariana Enríquez, die in ihren Romanen eine Mischung aus Realismus und Fantasie nutzen würden, was man in der Literaturszene als "magischen Realismus" bezeichnet. Besonders die politischen Lagen aufgrund von Staatsstreichen und Militärregierungen, folklorische Komponenten und der vor Ort verbreitete Schamanismus würden sich laut Okamoto gut für ein Silent Hill-Spiel eignen.

Gleichzeitig bezweifelte er jedoch, dass es hier ein regionales Entwicklerstudio geben könnte, welches das Team bei den Arbeiten unterstützen könnte, um dem Spiel eine gewisse Authentizität zu verleihen. Weitere von ihm genannte Schauplätze könnten ebenso Russland oder Italien sein, zu diesen äußerte er sich jedoch nicht konkreter. Ein neues Silent Hill in Mittel- oder Südamerika dürfte daher realistischer sein, wenn der Schauplatz erneut verlagert werden sollte.

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"In Mittel- oder Südamerika könnten wir die dortigen, eher schamanistischen Glaubensvorstellungen erforschen und deren Anknüpfungspunkte untersuchen. Wir könnten aber auch unseren Horizont erweitern und andere Regionen wie Russland, Italien oder Südkorea betrachten, da all diese Gebiete ihre eigenen, einzigartigen Glaubenssysteme haben. Ich glaube, das wird uns den Weg ebnen, unsere Konzepte weiterzuentwickeln." (Motoi Okamoto, maschinell übersetzt).

Quelle: via Inverse

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