Nicht ganz ausbalanciert
Die Steuerung ist gut gelungen, doch es gibt auch einige Macken. Verglichen mit SSX Blur kann Shaun White Snowboarding grafisch zu keiner Zeit mithalten. Es sieht eher schlicht aus und Texturen beispielsweise von Bäumen sind nicht besonders hübsch geworden. Doch während man optisch im oberen Mittelfeld rumdümpelt, kann der Sound sich hören lassen: Einige bekannte Rock-Songs dröhnen euch entgegen, passen toll zum Gameplay und tragen viel zur spaßigen Atmosphäre bei. Allerdings sind jeder Strecke ein paar Lieder fest zugeschrieben, was nach ein paar Abfahrten doch eher nervt, als dass es zur Strecken-Identifikation beiträgt. Die Kollisionsabfrage ist weniger gelungen: Wenn ihr direkt auf einen Baum zusteuert, fahrt ihr zunächst hindurch und eine Sekunde später kommt nicht einmal ein Sturz, sondern nur ein leichtes Stöhnen.
Bildergalerie
Im Multiplayer-Bereich gibt's drei Auswahlmöglichkeiten, bei denen ihr entweder kooperativ oder gegeneinander fahrt. Shaun White ist also wegen des Balance Boards eine interessante Sache, die auch funktioniert, der Rest des Spiels kommt wird unseren Ansprüchen aber nicht ganz gerecht, da die Strecken sich sehr ähnlich sehen und die Aufgaben recht eintönig sind.
